Neuss: Radfahrer stand erheb­lich unter Alkoholeinfluss

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Neuss-​Dreikönigenviertel (ots) – Eine Streifenbesatzung der Polizeiwache Neuss stellte am Mittwochabend (01.07.), gegen 22:40 Uhr, einen Radfahrer fest, der äußerst unsi­cher über die Nordkanalallee fuhr. 

Die anschlie­ßende Überprüfung ergab, dass der 44-​jährige Radler erheb­lich unter Alkoholeinfluss stand. Der Neusser musste sich einer Blutprobe unter­zie­hen. Ihn erwar­tet ein Strafverfahren.

Radfahrer sind (ebenso wie Auto- und Motorradfahrer) Verkehrsteilnehmer und oblie­gen daher stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­chen Vorschriften. Alkoholisierte Radfahrer stel­len auch ein gro­ßes Gefahrenpotential im Straßenverkehr dar. Nach dem Strafgesetzbuch wird bestraft, wer infolge des Genusses alko­ho­li­scher Getränke oder ande­rer berau­schen­der Mittel nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher im Verkehr zu führen.

Dabei ist es uner­heb­lich, ob das Fahrzeug ein Auto oder ein Fahrrad ist. Für Radfahrer gilt hier ein Grenzwert von 1,6 Promille. Wer betrun­ken Fahrrad fährt und dabei mit 1,6 Promille Alkohol oder mehr von der Polizei aus dem Verkehr gezo­gen wird, kann den Führerschein verlieren.

Dabei ist es egal, ob andere Verkehrsteilnehmer gefähr­det wur­den oder nicht. Wer mit weni­ger als 1,6 Promille auf dem Fahrrad unter­wegs ist, ris­kiert eben­falls den Führerschein, wenn er mit soge­nann­ten „Ausfallerscheinungen” auf­fällt. Gemeint ist bei­spiels­weise das Fahren von Schlangenlinien. In sol­chen Fällen dro­hen zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie eine Geldstrafe.

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