Korschenbroich: Bürgermeister und Einwohner dis­ku­tie­ren über schnel­le­res Internet

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Bürgermeister Heinz Josef Dick und Wirtschaftsförderin Stefanie Bössem tra­fen sich im Rathaus mit Multiplikatoren aus ein­zel­nen Ortsteilen, um sich mit ihnen über das Thema „schnel­le­res Internet“ auszutauschen. 

Denn das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ unter­brei­tet Bürgerinnen und Bürgern in den süd­li­chen Ortsteilen ein Angebot für eine moder­nere Datenverbindung, bei der die Glasfaser laut der Firma bis ins jewei­lige Haus und nicht nur bis zum Verteilerkasten gelegt wer­den soll.

40 Prozent der Haushalte müs­sen laut des Unternehmens Deutsche Glasfaser unter­schrei­ben, damit es den Ausbau der Leitungen beginnt. Diese Zahl haben die betref­fen­den Ortschaften inner­halb der 1. Frist, die Ende Juni aus­ge­lau­fen ist, nicht geschafft.

Aber jetzt läuft der Countdown inner­halb der Fristverlängerung bis nach den Sommerferien.

Die Internetverbindung ist heute genauso ein wich­ti­ger Bestandteil der Infrastruktur einer Kommune wie zum Beispiel Wasser- und Abwasserkanäle. Gerade im länd­li­chen Raum dür­fen wir nicht den Fortschritt ver­schla­fen und uns abhän­gen las­sen“, bekräf­tigte Bürgermeister Heinz Josef Dick bei dem Treffen.

Auch die sechs Bürger, die ihren Ortsteil ver­tra­ten, wol­len sich mit viel Energie für die­ses Ziel ein­set­zen. Kristina Biermann aus Glehn hat eine Idee: „Wir spre­chen stadt­be­kannte Persönlichkeiten an, die für ihren Ortsteil auf eige­nen Plakaten wer­ben, um mit allen Unentschlossenen in den Dialog zu kom­men.“ Bürger bera­ten Bürger: Das ist das Motto der Infoveranstaltungen, die Multiplikatoren nun mit wei­te­ren Engagierten für ihre unmit­tel­bare und erwei­terte Nachbarschaft orga­ni­sie­ren möchten.

Die Werbetrommel rüh­ren möch­ten Erik Hartmann und Kristina Biermann für Glehn, Gerd Cattelaens für Drölsholz, Willi Keßel für Steinforth-​Rubbelrath und Thomas Brendel mit Achim Lambertz für Lüttenglehn.

Wenn Bürger mit Bürgern über die Glasfaser spre­chen, sol­len die Fragen der Einzelnen zu ihrem per­sön­li­chen Zugang im Fokus ste­hen und der tech­ni­sche Fachjargon ver­ständ­lich erläu­tert wer­den. Wirtschaftsförderin Stefanie Bössem und Bürgermeister Heinz Josef Dick wol­len soweit mög­lich auch bei der Suche nach einem geeig­ne­ten Raum für die Bürgertreffen helfen.

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