Dormagen: Weiterer Modernisierungsschub – TBD spart 65 Prozent des Stromverbrauchs bei der Straßenbeleuchtung ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Bis März 2016 wol­len die Technischen Betriebe Dormagen den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung um ins­ge­samt 65 Prozent im Vergleich zu 2006 senken.

Bereits aktu­ell liegt die Einsparquote bei rund 50 Prozent. Dies geht aus einem Bericht für den Verwaltungsrat des städ­ti­schen Tochterunternehmens her­vor. „Wir scho­nen damit das Portemonnaie der Bürger und tun auch etwas für den Umweltschutz“, sagt TBD-​Vorstand Gottfried Koch.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Bereits 2007 hat das Kostensenkungsprogramm bei der Straßenbeleuchtung begon­nen. Seither sind die Laternen in den Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr um 50 Prozent ihrer Lichtstärke gedimmt. „Dies ergab Einsparungen von 44 Prozent“, erläu­tert Straßenbeleuchtungsleiter Lothar Brenner. Die not­wen­di­gen Umrüstungen wur­den in Kooperation mit einem Partnerunternehmen vor­ge­nom­men, das die Finanzierung über­nahm und im Gegenzug an den finan­zi­el­len Vorteilen betei­ligt ist.

Seit 2011 wer­den in Dormagen LED-​Leuchten ein­ge­setzt. „Auch das bringt pro umge­rüs­tete Laterne noch ein­mal eine erheb­li­che Ersparnis von 60 Prozent“, so Brenner. In Neubaugebieten set­zen die TBD grund­sätz­lich nur noch LED-​Leuchten ein und auch beim Ersatz von defek­ten Leuchtkörpern. In den ver­gan­ge­nen vier Jahren wur­den so mehr als 900 LED-​Leuchten im Stadtgebiet montiert.

Für einen wei­te­ren Modernisierungsschub sorgt der­zeit die Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen. Dabei wer­den auch noch intakte Leuchtkörper gegen LED-​Lampen aus­ge­tauscht. Bis März 2016 steht hier eine Gesamtzahl von mehr 4000 auf dem Programm.

Wenn dies alles abge­schlos­sen ist, wer­den wir bei der Straßenbeleuchtung einen Stromverbrauch von jähr­lich 1,1 Millionen Kilowattstunden haben – 65 Prozent weni­ger als 2006“, pro­gnos­ti­ziert Brenner. Für die Dormagener Bürger rech­net sich dies in Euro und Cent. „Die Einsparung wird am Ende mehr als 500 000 Euro jähr­lich betra­gen“, so Brenner. Bis 2018 ist das Partnerunternehmen an die­sen Kostenersparnissen betei­ligt, danach kom­men sie voll den Dormagener Bürgern zugute.

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