Rommerskirchen: Helfende Hände – Neues Projekt zur Nachbarschaftshilfe

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Ein neues Projekt konnte Bürgermeister Dr. Martin Mertens mit den Initiatoren Walter Grubert und dem ehe­ma­li­gen Bürgermeister Albert Glöckner vorstellen.

Ziel des Projektes „Helfende Hände” – einer Gruppierung inner­halb des Netzwerks 55 + – ist es, Menschen unbü­ro­kra­tisch und zeit­nah Hilfe anzu­bie­ten, bei denen ein über­schau­ba­rer und kurz­zei­ti­ger Bedarf ent­stan­den ist. Die Hilfen set­zen dort an, wo Familien- und Nachbarschaftsstrukturen feh­len, auf die sonst im gegen­sei­ti­gen Miteinander zurück­ge­grif­fen wer­den kann. Die Hilfen die­nen auch der Aufrechterhaltung sozia­ler Kontakte. Das Projekt ist eine Form der Nachbarschaftshilfe.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

Die Hilfe wird den Anfragenden genera­ti­ons­über­grei­fend und kos­ten­frei gewährt. Es han­delt sich um Hilfestellungen all­täg­li­cher Art, die von ehren­amt­lich enga­gier­ten Menschen ange­bo­ten und durch­ge­führt werden.

Walter Grubert: „Anfragen kann jeder Rommerskirchener Bürger und jede Rommerskirchener Bürgerin jeden Alters. Der oder die Hilfesuchende sollte in der jewei­li­gen Bedarfssituation nicht in der Lage sein, sich aus eige­ner Kraft oder Möglichkeit hel­fen zu können.”

Es han­delt sich um Hilfen in Form von klei­ne­ren Erledigungen, die zum ange­frag­ten Zeitpunkt nicht selbst getä­tigt wer­den kön­nen. Dazu gehö­ren zum Beispiel:

Einkäufe, die nach einem Krankenhausbesuch anfal­len, Begleitung bei Arztbesuchen, wenn es sich um eine über­schau­bare Maßnahme han­delt, so ein Augenarztbesuch bei dem die Augen getropft wer­den, oder Zahnarztbesuche, bei denen eine ört­li­che Betäubung erfolgt. Dazu gehö­ren auch klei­nere Reparaturen wie Glühbirnen- oder Batteriewechsel und das Auswechseln von Dichtungen, das Einstellen des Fernsehers oder der Musikanlage.

Nicht ange­bo­ten wer­den Hilfen, die einen erheb­li­chen Körpereinsatz, wie er bei Umzügen oder Putzen nötig ist, erfor­dern und Reparaturen, die Professionalität vor­aus­set­zen, wie im Elektro- oder Sanitärbereich. Auch wird eine Hilfe dann nicht mehr gewährt, wenn es sich um einen wie­der­keh­ren­den Bedarf han­delt, stän­dige Einkaufsbegleitung oder Betreuung.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Das Projekt ”Helfende Hände” gehört zu den Projekten, die mich als Bürgermeister stolz auf diese Gemeinde sein lässt.”

21 Helferinnen und Helfer ste­hen für die ver­schie­dens­ten Hilfeleistungen bis­lang bereit. Sie wer­den ein­ge­setzt von vier Koordinatoren.

Wer Hilfe benö­tigt, kann sich tele­fo­nisch unter der Rufnummer 02183/​800 – 69 mel­den. Dort wird ihm einer der Koordinatoren weiterhelfen.

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