Korschenbroich: So sieht ein Übergangswohnheim von innen aus – Kommen Sie zum Ortstermin am 28. Juni nach Neersbroich

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Fast 300 Menschen aus den welt­wei­ten Krisen- und Kriegsgebieten suchen aktu­ell in Korschenbroich Zuflucht. „Aufgrund der poli­ti­schen Entwicklung rech­nen wir mit wei­te­ren Zuweisungen“, erklärt der Beigeordnete Georg Onkelbach. 

Deswegen haben Rat und Verwaltung früh­zei­tig wei­tere Unterkünfte geplant. Als nächs­tes ist das Übergangswohnheim an der Rheydter Straße fer­tig, das dort ent­stan­den ist, wo wäh­rend des Jugoslawienkrieges schone ein­mal aus­län­di­sche Flüchtlinge leb­ten.“ Bevor die neuen Flüchtlinge und Asylbewerber ein­zie­hen, möch­ten Georg Onkelbach und Bürgermeister Heinz Josef Dick den Korschenbroichern – und gerade den benach­bar­ten Neersbroichern – die neuen Räume zeigen.

Wie sieht ein Übergangswohnheim über­haupt von innen aus? Wie viele Menschen leben unter wel­chen Bedingungen auf wel­chem Raum?

Antworten auf diese und wei­tere Fragen geben die Vertreter der Verwaltung beim Ortstermin am Sonntag, 28. Juni, von 14–16 Uhr. Treffpunkt ist das Übergangswohnheim, Rheydter Straße 225 a+b.

Der Ortstermin ergänzt unsere bei­den Bürgerinfoveranstaltungen in der Aula und im Forum. Auch wer dort war, kann nun live sehen, wie wir die theo­re­ti­schen Vorhaben umge­setzt haben“, erklärt Onkelbach. Gemeinsam mit dem Beigeordnetem und dem Bürgermeister sind Petra Köhnen aus dem Sozialamt und Michael Beyer aus dem Ordnungsamt dabei, um durch die Räume zu füh­ren. Die bei­den berich­ten auch gern aus ihrer täg­li­chen Arbeit mit den Asylsuchenden und aus­län­di­schen Flüchtlingen.

Gern kön­nen mich an dem Tag auch die Neersbroicher anspre­chen, die ihren neuen Nachbarn bei der Integration hel­fen möch­ten, aber noch nicht wis­sen wie“, sagt Petra Köhnen. Sie ist im Rathaus für die Betreuung der Flüchtlinge zustän­dig und koor­di­niert die städ­ti­sche Ehrenamtsbörse, in die auch Angebote von Bürgern und Vereinen für Flüchtlinge inte­griert sind.

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