Schutz im Ausland – Tipps für die rich­tige Reiseversicherung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – (vz​-nrw​.de) Der Countdown für den Sommerurlaub läuft: „Wer jetzt alle Vorberei­tungen für einen Auslandstrip trifft, sollte nicht nur an einen Reiseführer, son­dern auch an den not­wen­di­gen Versicherungsschutz denken. 

Denn ohne die rich­tige Zusatzpolice müs­sen Urlauber im schlimms­ten Fall einen Schaden aus eige­ner Tasche bezah­len“, warnt die Verbraucher­zentrale NRW. Sie gibt Tipps, wel­che Policen ins Reisegepäck gehören:

  • Auslandsreise-​Krankenversicherung: Die Police für den Krankheitsfall ist der wich­tigste Schutz für einen Trip in ferne Lande. Dabei soll­ten Urlauber einen güns­ti­gen Jahresvertrag abschlie­ßen, der für meh­rere Reisen im Jahr Gültigkeit besitzt. Vorteil: Der Versicherungsschutz gilt auch für spon­tane Ausflüge, etwa über das Wochenende ins Ausland. Wichtig jedoch: Unbedingt ins Kleingedruckte schauen. Denn eine Auslandsreise-​Krankenversicherung begrenzt in der Regel die Dauer der verein­barten Absicherung. Zumeist bie­ten die Jahres-​Policen am Markt einen Schutz von höchs­tens 42 bis 70 Tagen pro Trip. Wer einen Aufenthalt von meh­re­ren Monaten im Ausland plant, ris­kiert im Krankheitsfall so hohe Kosten, auf denen er sit­zen bleibt. Hier sollte eine Auslandsreise-​Krankenversicherung für eine lange Einzelreise abge­schlos­sen werden.
  • Reiserücktrittsversicherung: Diese emp­fiehlt sich, wenn beispiels­weise eine teure Reise lange im Voraus geplant wird. Auch für den Urlaub mit Kindern kann der Abschluss sinn­voll sein. Wer den Reiserücktritt ver­si­chert, sollte unbe­dingt dar­auf ach­ten, dass auch gleich­zei­tig die Kosten für einen vor­zei­ti­gen Abbruch des Urlaubs über­nom­men werden.
  • Reisegepäckversicherung: Verzichtbar ist hin­ge­gen in der Regel die Police für den Verlust des Reisegepäcks. Sie bie­tet für einen rela­tiv hohen Beitrag nur mini­ma­len Schutz. Denn der Reisende muss auf sein Gepäck so sorg­fäl­tig ach­ten als ob es über­haupt nicht ver­si­chert sei. Kann ihm der Versicherer vor­wer­fen, nicht aus­rei­chend auf Koffer & Co. Acht gege­ben zu haben, wird dem Versicherten ein Mitverschulden ange­rech­net und ent­spre­chend weni­ger regu­liert. Also wenn über­haupt, dann wird nur ein Teil des Schadens erstattet.
  • Hausratversicherung: Viele Gegenstände im Gepäck sind über diese Police geschützt. Es gibt dabei eine Obergrenze der mög­li­chen Erstattung von maxi­mal 10.000 Euro, bezie­hungs­weise zehn Prozent der Hausratversicherungssumme. Voraussetzung für eine Leistung ist, dass Sachen bei einem Einbruch ent­wen­det oder durch Sturm beschä­digt wur­den, die sich in einem Gebäude befan­den. Weiteres Plus: Die Hausratversicherung erstat­tet den Neuwert, wäh­rend die Reisegepäckversicherung nur für den Zeitwert aufkommt.
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