Neuss: Kellerbrand – 2 Personen schwer ver­letzt – Verpuffung – Rettungshubschrauber

Neuss – Gegen 14:20 Uhr, am heutigen Sonntag den 21.06.2015, wurde die Feuerwehr zu einem vermuteten Zimmerbrand in einem Reihenhaus an der Einsteinstraße alarmiert. Mit Eintreffen konnte ein Brand bestätigt werden.

Der Bewohner kam den Einsatzkräften mit offensichtlichen Brandverletzungen und vermutlich mit einem Schock entgegen. Jetzt stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Zimmer- sondern um einem Kellerbrand handelte. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.

2015-06-21_Ne_brand-Einsteinstrasse_049Der Verletzt wurde von Notarzt und Rettungsdienst erstversorgt und zur weiten Behandlung seiner Brandverletzungen, mit dem Rettungshubschrauber, in eine Spezialklinik verbracht.

Nach der Meldung "Feuer aus" zeigte sich die Unberechenbarkeit von Bränden. Da es die Vermutung gab, dass sich im Keller des Wohnhauses größere Mengen brennbarer Flüssigkeit (Benzin) befinden sollten, hatte die Einsatzleiter Peter Schöpkens statt Wasser einen Schaumeinsatz angeordnet. Dieser zeigte auch die gewünschte Wirkung. Mit Beginn der Lüftungsarbeiten kam es es jedoch zu einer Verpuffung und einem erneuten Durchzünden in den Räumlichkeiten.

Hierbei wurde eine weitere Person, ein Mitglied der Feuerwehr, verletzt. Dieser konnte das Gebäude verlassen und wurde umgehend von Kollegen betreut. Auch diese, mit Brandwunde, verletzte Person wurde von Notarzt und Rettungsdienst betreut und in ein Neusser Krankenhaus verbracht

Die Polizei sperrte den Bereich ab.

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Neuss (ots) - Am Sonntag, den 21.06.2015, gegen 14.25 Uhr, erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei Kenntnis von einem Brandgeschehen in einem Einfamilienhaus auf der Einsteinstraße.

Nach ersten Ermittlungen befand sich der 53-jährige Hauseigentümer im Keller, als es aus noch unbekannten Gründen zu einer Verpuffung kam. Der Mann konnte noch selbständig das Haus verlassen.

Er wurde mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr konnte den Brand zunächst schnell löschen.

Dann kam es bei der Belüftung zu einer Durchzündung, bei der ein Feuerwehrmann leicht verletzt wurde. Es entstand erheblicher Sachschaden, das Haus wird aber voraussichtlich bewohnbar bleiben. Ein Ermittlungsverfahren zur Klärung der Brandursache wurde eingeleitet.

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