Neuss: Brand Einsteinstraße – Anwohner leis­tete Widerstand – Festnahme

Neuss – Während des Brandeinsatzes der Feuerwehr in der Einsteinstraße kam es zu einem Zwischenfall mit einem Anwohner. Die vermutlich alkoholisierte Person versuchte, unbeirrt und trotz gegenteiliger polizeilicher Anordnung, in seinen Wohnhaus zu gelangen.

Das Einsätze der Feuerwehr bei einem Brand nicht ungefährlich sind, zeigte sich am heutigen Sonntag an der Einsteinstraße. Obwohl das Feuer gelöscht schien, kam es zu einem erneuten Ausbruch mit einer Verpuffung. Als Resultat mit einem verletzten Feuerwehrmann.

2015-06-20_Ne_kellerbrand-verpuffung thumbnailDer Bewohner eines Nachbarhauses versuchte mehrfach seine Wohnanschrift, ein Nachbarhaus der Einsatzstelle, zu erreichen. Dies trotz entsprechender Hinweis von Feuerwehr und Polizei, dass dies gegenwärtig nicht möglich sei.

Das Unverständnis mag an der vermutlichen Alkoholisierung der männlichen Person gelegen haben, denn er versuchte es immer wieder. Mehrere Hinweise auf die Gefährdung blieben ohne Berücksichtigung. Mit etwas Geduld hätte sich diese Angelegenheit bereits problemlos geklärt. Hierzu ein Polizeibeamter im Gespräch mit der Redaktion: "Mit einem Auge zu hätten wir Ihn, sobald wie möglich, zu seinem Haus geleitet".

Statt dessen drängelte sich der Mann an der im Einsatz befindlichen Feuerwehr vorbei. Hier wurde er von einem Polizeibeamten angehalten und erneut aufgefordert sich bitte in einen sicheren Bereich zu begeben und die Freigabe abzuwarten. Dieser Aufforderung wollte der Mann nicht folgen.

2015-06-21_Ne_brand-Einsteinstrasse_127Darauf hin haben zwei Polizeibeamte den Anwohner von der Einsatzstelle entfernt. Da er damit nicht einverstanden war, leistete er passiven Widerstand. Die Person wurde zu einem Polizeifahrzeug gebracht und dort mit Handschellen gefesselt. Ein gerufenes Polizeifahrzeug übernahm den vorläufig Verhafteten.

Der Herausgeber von Klartext-NE.de war Augenzeuge dieses Vorfalls und kann bestätigen, dass es nicht zu übermäßiger Gewaltanwendung seitens der Polizei kam. Ebenfalls hat der Anwohner zu keiner Zeit aktiv gegen einen Polizeibeamten agiert. Der Aufforderung zum Verlassen der Örtlichkeit wollte er nicht folgen und wurde somit, unter Einsatz körperlicher Kraft, von der Polizei aus dem Gefahrenbereich gebracht.

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