Grevenbroich: Feuerwehr unter­stützt Forstamt im Wald

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Der ver­hee­rende Frühjahrssturm Ela hat vor Jahresfrist auch im Grevenbroicher Stadtgebiet Zehntausende Bäume zerstört. 

In mona­te­lan­ger Arbeit haben die Arbeitstrupps von Stadtförster Frank Wadenpohl seit­her nicht nur die Trümmer besei­tigt und die Wege durch die Wälder wie­der begeh­bar gemacht. Vor allem haben die Teams des Forstamtes inzwi­schen auch wie­der viele Tausend Jungbäume gepflanzt, um die blan­ken Waldflächen wie­der zu schließen.

Damit das auch dau­er­haft gelingt, star­ten Forstamt und Feuerwehr der Stadt nun eine außer­ge­wöhn­li­che Kooperation. Denn das aktu­ell schöne und anhal­tende warme Wetter setzt die jun­gen Pflanzen unter Stress. Strahlende Sonne, blauer Himmel und Temperaturen weit über 20 Grad – was die Grevenbroicher Bürger freut, wird für die frisch gepflanz­ten Bäume sogar gefähr­lich. Denn die lang anhal­tende Trockenheit dörrt den Boden der­art aus, dass die Jungbäume künst­lich bewäs­sert wer­den müs­sen, um über­le­ben zu können.

Seit Beginn die­ser Woche greift die Feuerwehr Grevenbroich den Teams des Forstamtes daher mit den „ver­mut­lich größ­ten Gießkannen Grevenbroichs” unter die Arme. Auf eine ent­spre­chende Abfrage bei den ehren­amt­li­chen Helfern der Wehr mel­dete sich spon­tan eine Vielzahl von Freiwilligen, die in den kom­men­den Wochen mit Ihren Löschfahrzeugen mehr­mals wöchent­lich für Bewässerungsarbeiten in die städ­ti­schen Forstflächen aus­rü­cken. Neben den Fahrzeugen aus den ver­schie­de­nen Löscheinheiten kön­nen die Brandschützer auch auf ein zusätz­li­ches Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF 8/​18 zurück­grei­fen, das über einen ein­ge­bau­ten 1800-​Liter-​Wassertank ver­fügt und so große Wassermengen an abge­le­gene Waldflächen im Stadtgebiet trans­por­tie­ren kann.

Dass unter der Zusatzaufgabe der Brandschutz oder die Einsatzbereitschaft der Helfer in Grevenbroich lei­den, muss den­noch kein Bürger befürch­ten. Aus den jewei­li­gen Löschgruppen ist immer nur eine kleine Mannschaft in den Wäldern unter­wegs und das TLF 8/​18 ist beim durch die Zusammenlegung nun tech­nisch sehr umfang­reich aus­ge­stat­te­ten Löschzug Frimmersdorf-​Neurath sta­tio­niert. Dort blei­ben auch wäh­rend der Bewässerungsarbeiten drei Großfahrzeuge ein­satz­be­reit. Ebenso ist das Tanklöschfahrzeug im Baumeinsatz jeder­zeit abruf­be­reit. „Im Alarmfall”, ver­si­chert Michael Wolff, stellv. Fachbereichsleiter der Feuerwehr Grevenbroich, „ist der Schlauch zum Gießen in ein paar Sekunden auf­ge­rollt und das Fahrzeug bin­nen kur­zer Zeit für regu­läre Brandeinsätze verfügbar.”

Lob für die unbü­ro­kra­ti­sche, behör­den­über­grei­fende Hilfe gibt es von Bürgermeisterin Ursula Kwasny. „Das ist eine tolle Idee, die rasch und unkom­pli­ziert umge­setzt wor­den ist und die wie­der ein­mal den hohen Wert der Arbeit der ehren­amt­li­chen Helfer für unsere Stadt unterstreicht.”

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