Neuss: Naturschutzgebiet Ölgangsinsel – gesta­pelte Baumstämme brennen

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Neuss – Gegen 16:10 Uhr wurde die Neusser Feuerwehr über einen Band am Naturschutzgebiet Ölgangsinsel am Rhein infor­miert. Hier sollte gesta­pel­tes Holz bren­nen. Eine mas­sive Rauchwolke war schon von wei­tem erkenn­bar. Die Meldung konnte bestä­tigt wer­den und mehr Einsatzkräfte wur­den angefordert.

Mehrere Einsatzfahrzeuge, ins­ge­samt ca. 1,2 Kilometer Löschschläuche, das Neusser Feuerlöschboot und an die 30 Feuerwehrkräfte waren/​sind über Stunden in die Brandbekämpfung eingebunden.

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Die Rauchwolke war nicht zu übersehen.

Es brann­ten, neben einem Feldweg rechts und links auf­ge­schich­tete, Baumstämme. Das Holz stammte ver­mut­lich noch von Orkan Ela. Erst vor eini­gen Tagen hatte es an der glei­chen Stelle gebrannt. Dieses Feuer konnte jedoch schnell unter Kontrolle und abge­löscht werden.

Die Dimensionen des heute bren­nen­den „Holzstapels” sind beträcht­lich. Auf eine Länge von ca. 100 Meter, Breite ca. 2–3 Meter und mit einer Höhe von bis zu 3 Metern. Die gesamte Masse Holz befin­det sich im Vollbrand.

Die Feuerwehr, mit Einsatzleiter Michael Schöpkens, ging das „bren­nende Inferno” von zwei Seiten an. Die erste Gruppe bekämpfte mit meh­re­ren Löschschläuchen den Brand aus Richtung Deich. Die zweite Gruppe, mit Unterstützung den Neusser Feuerlöschbootes „Alfons Frings”, star­tete die Brandbekämpfung aus Richtung Rhein.

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Hier erfolgte der letzte Einsatz

Die Anstrengung war den Florianern deut­lich anzu­se­hen. Einen Löschschlauch, mit hohem Wasserdruck (bis 16 Bar), ist nur mit ent­spre­chen­der Kraftanstrengung zu beherr­schen. Teilweise sind sogar zwei Personen erfor­der­lich. Bei die­sem Feuer wur­den bis zu 10 Schläuche gleich­zei­tig eingesetzt.

Die Löscharbeiten wer­den sich ver­mut­lich noch bis in die Nachtstunden hin­zie­hen. Da Löschschläuche über die Floßhafenstraße ver­legt wer­den muss­ten, kam es zu erheb­li­chen Behinderungen im Ladeverkehr der ansäs­si­gen Firmen. Lkw muss­ten die Stelle sehr lang­sam pas­sie­ren. Die Polizei regelte den Verkehr vor Ort.

Weitere Infos folgen.

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