Meerbusch: Großer Auftaktabend zum Stadtentwicklungskonzept am kom­men­den Montag, 15. Juni

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – In der Stadtverwaltung lau­fen die Vorbereitungen für den Startschuss zur Erstellung des Integrativen Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Meerbusch 2030.

Das Konzept, das die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Büro Schulten, Stadt- und Raumentwicklung (SSR) erstellt, hat das Ziel, Meerbusch für die gesell­schaft­li­chen Entwicklungen der Zukunft gut auf­zu­stel­len und die hohe Lebensqualität in der Stadt auf lange Sicht zu erhal­ten und aus­zu­bauen. Das Konzept soll kein Papier für die Schublade, son­dern ein direk­ter Einstieg in kon­krete Maßnahmen und Projekte für Meerbusch sein.

Impulse der Bürger sind wichtig

Impulse der Bürgerinnen und Bürger spie­len dabei eine wich­tige Rolle: Über einen inter­ak­ti­ven Stadtplan, die „Wikimap Meerbusch” (www​.wiki​map​-meer​busch​.de), kön­nen die Meerbuscherinnen und Meerbuscher seit dem 3. Juni direkt online Vorschläge für Verbesserungen ein­tra­gen und sich dar­über aus­tau­schen. Schon jetzt wird die Seite stark fre­quen­tiert. „Der Stadtplan ist bereits dicht mit Markierungsfähnchen gespickt. Das ist ein gutes Zeichen”, so Stadtsprecher Michael Gorgs.

Die Ergebnisse flie­ßen in die große Auftaktveranstaltung zum Stadtentwicklungskonzept am Montag, 15. Juni, 19 Uhr im Meerbusch-​Gymnasium am Mönkesweg in Strümp ein.

Alle Meerbuscher sind herz­lich ein­ge­la­den, zu kom­men und sich mit Ideen, Anregungen oder Kritik ein­zu­brin­gen. Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage wird die Teilnehmer begrü­ßen und zunächst Sinn, Zweck und Ziele des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes erläu­tern. Anschließend stellt sich das beglei­tende Büro Schulten vor, gibt einen Überblick über den rund ein­ein­halb­jäh­ri­gen Prozess bis zur Fertigstellung des Konzeptes Ende 2016. Dazu gibt es noch­mals eine prak­ti­sche Einführung in die Handhabung der Wikimap.

Bunter Themenmarkt mit Ideen

Gegen 19.45 Uhr öff­net im Foyer des Meerbusch-​Gymnasiums der große „Themenmarkt”. Ziel ist es Anregungen, Hinweise und Stimmungen auf­zu­neh­men, mög­li­che Themen zu erfah­ren und den Austausch Bürger/​Stadtverwaltung anzu­re­gen. Vorgesehen sind sechs „Themeninseln” für die wei­tere Arbeit:

  • Wohnen und Wohnumfeld
  • Arbeiten und Bildung
  • Natur, Umwelt, Landschaft
  • Einkaufen und Freizeit
  • Soziales und Gesellschaft
  • Mobilität

Auf Plakaten wer­den die wich­tigs­ten, im Laufe der Diskussion ins Gespräch gebrach­ten Punkte fest­ge­hal­ten. Die Diskussionsbeiträge wer­den in drei Farbkategorien gegliedert:

  • Rot: Probleme, hier soll sich etwas ändern
  • Grün: Highlights, Potenziale – hier soll sich nichts ändern
  • Blau: Anregungen und Prüfaufträge für das Stadtentwicklungskonzept.

Nächster Schritt im Prozess wird eine „Zukunftswerkstatt” im Herbst sein.

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