Dormagen: Kellerbrand – Großeinsatz Feuerwehr – Starke Rauchentwicklung – Geretteter berichtet

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Gegen 03:35 Uhr, am heu­ti­gen Mittwoch den 03.06.2015, wurde die Feuerwehr zu einem gemel­de­ten Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Krefelder Straße alar­miert. Mit Eintreffen konnte diese Meldung bestä­tigt wer­den. Deutlich sicht­bar war eine mas­sive Rauchentwicklung.

Da Menschenleben in Gefahr waren, erfolgte eine Alarmstufenerhöhung. Die Bewohner des Hauses wur­den von dem Brandgeschehen im Schlaf über­rascht. Die Verrauchung drang in die ver­schlos­se­nen Wohnungen. Die Feuerwehr ret­tete die Bewohner auch über die Drehleiter.

Ein Zeuge, Bewohner einer Dachgeschosswohnung, berich­tete im Gespräch mit der Redaktion von Klartext​-Ne​.de:

Ich wurde wach mit einem selt­sa­men Geschmack im Mund. Ich wollte nach­se­hen was los ist und schal­tete das Licht ein. Dabei sah ich in mein Zimmer über­all dunk­len Rauch. Ich zog mich an und wollte über das Treppenhaus die Wohnung ver­las­sen. Als ich die Wohnungstür öff­nete quoll mir dich­ter, schwar­zer Rauch ent­ge­gen.
Ich konnte nicht atmen, es war erschre­ckend. In Panik wollte ich aus dem Fenster sprin­gen (Anmmerk. d. Red. Höhe 3. Etage). Dann hat mich die Feuerwehr über die Drehleiter geret­tet. Mit einem Rettungswagen wurde ich in ein Krankenhaus gebracht.”

In einem Kellerraum des Gebäudes war aus bis­her unbe­kann­ter Ursache ein Feuer aus­ge­bro­chen. Das gesamte Gebäude wurde mas­siv ver­raucht, 13 Personen durch die Feuerwehr geret­tet. Wie bis­her bekannt ist, wur­den ver­mut­lich sechs Personen durch Rauchgase ver­letzt. Notarzt und Rettungsdienst über­nah­men die Erstversorgung. Die Opfer mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wur­den in Krankenhäuser verbracht.

Entgegen anders lau­ten­den Meldungen zu dem Brand ist das Feuer nicht im dem Imbiss, der sich eben­falls in dem Gebäude befin­det, aus­ge­bro­chen. Auch wur­den nicht 14 Personen verletzt.

Weitere Infos folgen

Stadt Dormagen – Durch einen Kellerbrand wur­den die Bewohner eines vier­ge­schos­si­gen Gebäudes an der Krefelder Straße am heu­ti­gen Mittwoch (3. Juni) in den frü­hen Morgenstunden jäh aus dem Schlaf gerissen.

Um 3.41 Uhr kam der Alarm für die Feuerwehr. Eine Bewohnerin hatte den Brandgeruch zum Glück bemerkt. Als die Feuerwehr ein­traf, stan­den die Menschen aus dem Gebäude schon an den Fenstern und auf den rück­wär­ti­gen Balkonen. Das Treppenhaus war stark ver­raucht, dich­ter Qualm drang auch in die Imbissstube im Erdgeschoss und teil­weise in die Wohnungen ein.

Von den 13 Personen muss­ten daher vier über die Drehleiter und fünf über Steckleitern geret­tet wer­den. Durch die Rauchgase hat­ten fünf Hausbewohner leichte Verletzungen erlit­ten. Auch ein Feuerwehrmann zog sich bei dem Einsatz eine leichte Rauchgasvergiftung zu und musste ins Krankenhaus gebracht wer­den. Fotos(3): Stadt/​Feuewehr

Den Kellerbrand konn­ten die Einsatzkräfte unter Atemschutz rasch löschen. Aus noch unbe­kann­ten Gründen hat­ten sich eine Matratze und andere Gegenstände ent­zün­det. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache noch in der Nacht auf.

Insgesamt 37 Feuerwehrleute und 26 Rettungskräfte waren im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr rück­ten auch die Löschzüge Mitte, Hackenbroich, Delhoven, Zons, Nievenheim und Straberg aus. Der Löschzug Gohr besetzte in die­ser Zeit die Hauptwache.

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