Rhein-​Kreis Neuss: Entschlammung des Nordkanals rückt in greif­bare Nähe

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Auf Antrag von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke hat die Bezirksregierung Düsseldorf als Obere Wasserbehörde grü­nes Licht für die Förderfähigkeit der Entschlammung des Nordkanals zur Verbesserung des öko­lo­gi­schen Potenzials gegeben.

Dies teilte sie vorab jetzt dem Kreisumweltamt mit. Für die Maßnahme soll eine Machbarkeitsstudie erstellt wer­den, die sich mit der poten­zi­el­len öko­lo­gi­schen Verbesserung befasst. 2009 hatte die Obere Wasserbehörde einen ent­spre­chen­den Antrag noch abgelehnt.

Für Landrat Petrauschke rückt die seit Jahren immer wie­der gefor­derte Entschlammung des Nordkanals mit der in Aussicht gestell­ten Landesförderung jetzt in greif­bare Nähe. Im Nebeneffekt könnte damit auch ein wei­te­rer Lösungsbaustein zur Grundwasserproblematik in Kaarst rea­li­siert werden:

Wir wer­den jetzt zügig mit dem Wasser- und Bodenverband Nordkanal und der Stadt Kaarst das wei­tere Verfahren abstim­men”, kün­digt Petrauschke an. Auf sein Schreiben vom 23. März die­sen Jahres stellte die Bezirksregierung Düsseldorf jetzt in Aussicht, dass für die Sohlregulierung des Nordkanals durch Entschlammung eine 40- bis 80-​prozentige Landesförderung mög­lich sei.

Anhand der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie will die Bezirksregierung den Fördersatz festlegen. 

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)