Neuss: Feuerwehr übte Brandbekämpfung im Turm des Quirinus Münster

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Am Dienstagabend (26.5.) startete die Übung des Löschzugs Stadtmitte mit einem Einsatzstichwort, welches bei vielen Neussern Bürgern wohl für Besorgnis sorgen würde:

"Brand im Dachbereich des Quirinus Münster", dem Wahrzeichen der Stadt Neuss. 20 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen unter Führung von Bernd Ermbter setztem sich von der Feuerwache aus in Bewegung. Den anrückenden Kräften war klar, dass es sich um eine Übung handelt und die Fahrt erfolgte leiser und unauffälliger, als im Ernstfall.

Vor Ort traf der Einsatzleiter auf einen Passanten (instruiert von der Übungsleitung), der im Dachbereich des Hauptflügels eine leichte Rauchentwicklung gesehen und daraufhin die Feuerwehr informiert hatte. Umgehend wurden weitere Erkundungsmaßnahmen eingeleitet und ein Zugang zum Gebäude geschaffen.

Fotos(5): Feuerwehr
Fotos(5): Feuerwehr

Bei der Meldung "Brand im Quirinus Münster" haben viele die Bilder aus dem Jahre 1914 im Kopf, bei dem weite Teile des Turmes beschädigt wurden. Um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können, sind Orientierung und Ortskenntnis unabdingbar. Mit entsprechenden Einsatzplänen konnte der erste Trupp den inszenierten Brandort rasch lokalisieren.

Über ein Hubrettungsfahrzeug wurde das erforderliche Schlauchmaterial zur Entnahmestelle der trockenen Steigleitung transportiert und von dort schließlich der simulierte Löschangriff vorgetragen. Gleichzeitig hatte ein weiterer Trupp den darüber liegenden Spitzboden im Haupt-Dachflügel kontrolliert. Der simulierte Kleinbrand war damit schnell unter Kontrolle.

Für die Übungsgelegenheit und den reibungslosen Ablauf gilt ein besonderer Dank an Oberpfarrer Msgr. Assmann sowie den ehrenamtlichen Küster Herrn Stock vom Quirinus.

Text: Feuerwehr Neuss, Thomas Leisengang

(6 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)