Rhein-​Kreis Neuss: „Musik bewegt” – Klangcollage im Kreismedienzentrum hergestellt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Dem kurz vor dem Abitur ste­hen­den Musik-​Leistungskurs des Erzbischöflichen Gymnasiums Marienberg in Neuss ist im Kreismedienzentrum eine ein­drucks­volle Klangcollage mit dem Titel „Musik bewegt” gelungen. 

Wie schon bei frü­he­ren Leistungskursen, stand zu Beginn des Projekts eigent­lich „nur” das Ziel, Material für eine akus­ti­sche Collage zu ent­wer­fen, zusam­men­zu­tra­gen und im Kreismedienzentrum im alten Holzheimer Rathaus zu Ende zu pro­du­zie­ren. Beim ers­ten Austausch mit Hans-​Peter Beyenburg, zustän­dig für die akus­ti­sche Medien- und Projektbetreuung, wurde aber schnell klar, dass die Vorschläge ein wei­te­res Spektrum öff­nen würden.

Gelungene Klangcollage hergestellt: Schülerinnen des Musik-Leistungskurses des Erzbischöflichen Gymnasiums Marienberg im Kreismedienzentrum.  Foto: Rhein-Kreis Neuss
Gelungene Klangcollage her­ge­stellt: Schülerinnen des Musik-​Leistungskurses des Erzbischöflichen Gymnasiums Marienberg im Kreismedienzentrum.
Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Zunächst sam­mel­ten die Schülerinnen Sachtexte, Zitate, Zeitungsmeldungen, Lyrik und Anekdoten sowie geeig­nete Musikstücke zu ihren jewei­li­gen Themen und ent­wi­ckel­ten Möglichkeiten der akus­ti­schen Verdichtung und Vernetzung. Zusätzlich soll­ten aber auch erst­mals die musi­ka­li­schen Talente im Kurs in die Collage ein­ge­bun­den wer­den. Dazu spiel­ten und san­gen die Schülerinnen sowohl allein als auch in klei­nen Gruppen Passagen aus John Miles” Hit „Music was my first love”, ein Song, der allen pas­send als musi­ka­li­sches Leitmotiv erschien. Das große Finale musi­zier­ten die Schülerinnen dann gemein­sam bei einem Treffen außer­halb des Unterrichts.

Im Anschluss an diese „Vorarbeiten” nah­men die ange­hen­den Abiturientinnen ihren Ausschnitt unter Anleitung von Beyenburg und ihres Musiklehrers Arno Zimmermann im Tonstudio des Medienzentrums auf und konn­ten dann schnell das Ergebnis ihrer Mühen in Händen hal­ten. Die Collage ver­spricht eine kurz­wei­lige, mal hei­tere, mal ernste, musi­ka­lisch viel­fäl­tige und mit viel Herzblut ver­se­hene akus­ti­sche Reise quer durch den Garten der Musik.

Die Schülerinnen erleb­ten das fer­tige Produkt „als Spiegel der gesam­ten Leistungskurs-​Zeit”, so eine Teilnehmerin. Jede ein­zelne konnte sich ganz indi­vi­du­ell ein­brin­gen. Wie har­mo­nisch und gekonnt das Ganze wurde, das beein­druckte auch Manfred Heling, den Leiter des Medienzentrums: Er fand es „ein­fach klasse, was da auf­ge­nom­men wurde”. Inzwischen ist die Collage den Kursmitgliedern und ihrem Lehrer regel­recht ans Herz gewach­sen. Sie lief auch bei Musikfahrten und Exkursionen immer wieder. 

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