Grevenbroich: TiM – Theater im Museum – „Liebe und Anarchie – Eine Hommage an Léo Ferré“

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Am Mittwoch, 10. Juni 2015, 20 Uhr wird das Rheinische Landestheater Neuss in der Villa Erckens zu Gast sein. 

Gemeinsam mit den Musikern Henning Beckmann und Wolfgang Proppe wird Rainer Scharenberg dem Phänomen Léo Ferré einen Chanson-​Abend wid­men, in dem durch neue Übersetzungen ins Deutsche und eigene Arrangements die beson­dere Poesie und Musikalität des viel­sei­ti­gen Künstlers zu erle­ben sein wird.

Léo Ferré – Sänger und Anarchist, Poet und Clown

Er sang in Fabriken vor strei­ken­den Arbeitern und auf der Straße vor demons­trie­ren­den Studenten. Einige sei­ner Chansons wur­den im demo­kra­ti­schen Frankreich der sech­zi­ger Jahre des zwan­zigs­ten Jahrhunderts von der Zensur ver­bo­ten. Er stand auf den Bühnen, auf dem die Stars des Chansons wie Edith Piaf, Jaques Brel oder Charles Aznavour auf­tra­ten. Doch hier­zu­lande ist Lèo Ferré eine noch unbe­kannte Größe. Geboren 1916 in Monaco, war Ferré maß­geb­lich geprägt durch einen zehn­jäh­ri­gen Aufenthalt in einem katho­li­schen Internat. Entsprechend pro­pa­gierte er Zeit sei­nes Lebens das Ideal der Freiheit. Als Musiker bil­dete Ferré sich größ­ten­teils als Autodidakt aus und trat zunächst lange Zeit vor klei­nem Publikum auf. Er schrieb Texte für andere Sänger und ver­tonte Gedichte von Villon, Baudelaire und Rimbaud für sich. Zusammen mit Maurice Frot und dem blin­den Pianisten Paul Castanier ern­tete Ferré schließ­lich mehr und mehr Erfolg. Sein Credo for­mu­lierte er 1970 mit dem Titel sei­nes Albums „Amour Anarchie“. Im Laufe sei­ner Karriere hat sich Ferré, der 1993 starb, immer wie­der radi­kal in Frage gestellt und neu erfunden.

Kartenvorverkauf:

Der Eintritt kos­tet 10,- Euro. Kartenreservierungen kön­nen unter 02181/608–656 oder kultur@grevenbroich.de erfol­gen. Vorverkaufsstellen: Villa Erckens, Am Stadtpark | Stadtbücherei, Stadtparkinsel | Schön und Gut, Bahnstraße

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