Rhein-​Kreis Neuss: Bericht über Kindergesundheit – 97 Prozent der Jungen und Mädchen sind geimpft

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Bei Masern, Mumps und Röteln liegt der so genannte Durchimpfungsgrad der Kinder an Rhein und Erft mitt­ler­weile bei 97 Prozent und damit deut­lich über dem Landesdurchschnitt. 

Das geht aus dem Bericht „Kindergesundheit im Rhein-​Kreis Neuss 2014” her­vor, den Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, der zustän­dige Dezernent Karsten Mankowsky und Dr. Beate Klapdor-​Volmar vom Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienst vor­ge­legt haben. Die Studie beruht auf 4020 Schulneulingsuntersuchungen und ver­mit­telt ein umfas­sen­des Bild.

Landrat Petrauschke sprach sich dafür aus, „das Bewusstsein dafür zu stär­ken, wie wich­tig es ist, dass Kinder gesund, fit und mobil durchs Leben gehen”. Er appel­lierte unter ande­rem an die Eltern, ihre Jungen und Mädchen gegen Masern imp­fen zu las­sen. „Nicht jede Gebietskörperschaft hat die Kinder- und Jugendgesundheit so sehr im Fokus wie der Rhein-​Kreis Neuss”, so Dezernent Mankowsky mit dem Verweis auf zahl­rei­che Projekte, die die­sem Anliegen die­nen. Dr. Beate Klapdor-​Volmar konnte ver­mel­den, „dass sich die Teilnahmefrequenz an den Früherkennungsuntersuchungen in den letz­ten Jahren deut­lich erhöht hat”. Der U7-​Untersuchung bei­spiels­weise unter­zo­gen sich 97 Prozent der Kinder.

Die kreis­weite Auswertung der Schulneulingsdaten erfasst die Ergebnisse aller Fünf- und Sechsjährigen in den Bereichen Früherkennungsuntersuchungen, Impfungen, Übergewicht, Verhaltensauffälligkeiten, Sprachdefizite und Koordinationsstörungen. Weiter dif­fe­ren­ziert wer­den die Daten nach Städten und Gemeinden sowie Kategorien wie Sozialstatus, Geschlecht oder Nationalität. Nach der Erhebung lei­den 10,3 Prozent der Erstklässler an Untergewicht. 10,1 Prozent sind dage­gen über­ge­wich­tig. 8,4 Prozent der Schulneulinge gucken täg­lich mehr als zwei Stunden Fernsehen oder nut­zen andere elek­tro­ni­sche Medien.

Die Zahngesundheit der Kinder ist jeden­falls auf einem guten Niveau. Der Anteil von Schulneulingen, die noch nie ein Loch im Zahn hat­ten, hat sich wei­ter ver­bes­sert und liegt nun bei 59,5 Prozent. Die Studie berich­tet außer­dem von einem gering­fü­gig sin­ken­den Anteil von wei­ter­hin aus­ge­präg­ten Sprachdefiziten (27,7 Prozent) und einem leicht gesun­ke­nen Anteil von Kindern mit Koordinationsstörungen (17,4 Prozent). 

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