Dormagen: Umweltkurse für Kinder – Von der Fledermausexkursion bis zur Treckerfahrt zu den hei­mi­schen Dachsbauten

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Im Knechtstedener Busch auf die Suche nach Ringelnattern gehen, einen Tag in der Gesellschaft von Eseln und Ziegen verbringen.

Oder mit einem „Batdetektor“ den hei­mi­schen Fledermäusen nach­spü­ren – das alles kön­nen Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren bei den Dormagener Umweltscouts. Ab Ende Juni erwar­tet sie wie­der ein Programm mit mehr als 20 Erlebniskursen. Dafür sor­gen das städ­ti­sche Jugendamt und das Umweltteam in Zusammenarbeit mit zahl­rei­chen wei­te­ren Partnern. Ab sofort lau­fen die Anmeldungen.

Los geht es mit einer Fahrradwerkstatt, die am 27. Juni von der Schule am Chorbusch orga­ni­siert wird. Hier kön­nen Kinder ab zehn Jahren ler­nen, wie sie sel­ber Reifen fli­cken, die Beleuchtung repa­rie­ren oder die Gangschaltung nach­stel­len kön­nen. „Auch Radfahren gehört zu umwelt­ge­rech­tem Verhalten, des­halb freuen wir uns über die­ses Angebot“, sagt Klaus Güdelhöfer vom Kinder- und Jugendbüro.

Am 30. Juni lädt Imker Alfred Reimer die Kinder dazu ein, gemein­sam in einen Bienenstock zu schauen und die unter­schied­li­chen Aufgaben der vie­len flei­ßi­gen Arbeiterinnen ken­nen­zu­ler­nen. „Elektroschrott ist Gold wert“, heißt dage­gen ein Kurs der Verbraucherzentrale Dormagen am 1. Juli. Die jun­gen Teilnehmer ent­de­cken hier, wel­che wert­vol­len Rohstoffe in Handys oder Computern ste­cken und dass diese viel zu schade zum Wegwerfen sind. Ebenfalls am 1. Juli kön­nen die Kinder einen Nachmittag zusam­men mit den Hunden, Katzen oder Meerschweinchen im Tierheim Hackenbroich ver­brin­gen. „Haustiere brau­chen ein Zuhause, sonst lei­det ihre Seele“ – so lau­tet das Motto die­ses Kurses.

Spannend bleibt es bei den Umweltscouts auch danach. So steht ein Besuch auf der Polizeiwache Dormagen an, wo die Kinder als Ermittler einen Verkehrsunfall unter­su­chen müs­sen. Der Tierpark im Tannenbusch öff­net seine Wildgehege für die Umweltscouts. Die Biologische Station in Knechtsteden stellt ihr Ringelnatterprojekt vor und die Auswilderungsstation in Nievenheim infor­miert dar­über, wie dort kranke Wildtiere auf­ge­nom­men und ver­sorgt werden.

Zu den wei­te­ren Kursangeboten zäh­len unter ande­rem ein Erlebnistag im Zonser Esel- und Ziegenpark, ein Besuch bei den Lamas im Raphaelshaus oder ein Ausflug auf den Bauernhof der Familie Wißdorf in Stürzelberg. Die evd lädt die Kinder in ihr Wasserwerk im Tannenbusch ein, in der Sonnen-​Apotheke kön­nen sie sich sel­ber Wundsalbe her­stel­len und das Nabu-​Team star­tet eine Treckerfahrt zu den Dachsbauten im Knechtstedener Wald.

Das kom­plette Kursprogramm der Umweltscouts liegt in allen Schulen, an der Infothek im Neuen Rathaus und der Stadtbibliothek aus oder kann auf www​.dor​ma​gen​.de her­un­ter­ge­la­den werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt drei Euro pro Kurs. Anmeldungen durch die Eltern wer­den mon­tags bis don­ners­tags von 10 bis 13 Uhr und frei­tags von 10 bis 12 Uhr im Neuen Rathaus von Maren Naundorf (Zimmer 2.02) oder Klaus Güdelhöfer (Zimmer 2.58) entgegengenommen.

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