Grevenbroich: Nächste Streikrunde in städ­ti­schen Kitas

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Grevenbroich – Am ver­gan­ge­nen Montag schau­ten Bürgermeisterin Kwasny und Jugendamtsleiterin Birgit Schikora in allen nicht bestreik­ten Kitas vor­bei und ver­schaff­ten sich per­sön­lich ein Bild über die Streiksituation und die Unterbringung der Kita-Kinder. 

Durch die große Solidarität der nicht­be­rufs­tä­ti­gen Eltern, sowie dem Organisationstalent der Mütter und Väter“, so ihre ein­hel­lige Meinung, „konn­ten wir in der Stadt Grevenbroich den 1. Streiktag gut ver­kraf­ten, da viele Kinder im pri­va­ten Umfeld betreut wurden.“

Foto: Stadt
Dorothee Brons, Leiterin des städ­ti­schen Familienzentrums Grevenbroich-​Südstadt, Ursula Kwasny, Bürgermeisterin, Birgit Schikora, Leiterin des Jugendamtes. Foto: Stadt

Birgit Schikora: „Die Eltern haben ver­stan­den, dass die Nutzung einer Notfall-​Betreuung nicht nur für die Eltern, son­dern auch für die Kindern eine beson­dere Belastung ergibt, da diese nun mit ganz neuen Betreuungspersonen und viel­leicht auch frem­den Kindern den Tag ver­brin­gen müssen.

Von daher wurde die Betreuungsentscheidung sorg­fäl­tig über­dacht und oft­mals für die­sen Tag eine Betreuung im fami­liä­ren Bereich gefunden.“

Für Montag (18.05.2015) und Donnerstag (21.05.2015) in der kom­men­den Woche sind nun jedoch wei­tere Streiks ange­kün­digt. Der Arbeitskampf wird auch an die­sen Tagen zu wei­te­ren Schließungen führen.

Geschlossen sind nach – der­zei­ti­gem Stand – am Montag die städ­ti­schen Kitas in fol­gen­den Stadtteilen:

Neuenhausen, Kapellen und Wevelinghoven.

Einen ein­ge­schränk­ten Betrieb wird es hin­ge­gen in den städ­ti­schen Kitas in fol­gen­den Stadtteilen geben:

Hartmannweg (Stadtmitte), Gustorf, Neurath und Buckau-​Gelände (Stadtmitte)

Die Verwaltung bit­tet daher wie­der alle Eltern, für diese Tage ihre Kinder alter­na­tiv im pri­va­ten Umfeld betreuen zu las­sen, soweit dies mög­lich ist. Dies gilt auch für die Einrichtungen, die nicht bestreikt wer­den, da hier auch Plätze für Notfälle vor­ge­hal­ten wer­den sollen.

Alle Eltern in den städ­ti­schen Kitas wer­den heute über die Situation mit einem Elternbrief infor­miert. Aushänge in den Kitas wei­sen zusätz­lich auf die Situation hin.

Ab Montag, 8.15 Uhr, wird wie­der eine Hotline zur Vergabe von Notplätzen ein­ge­rich­tet sein (Telefon-​Nr.: 02181 /​608–568). Diese ist für die Bereitstellung von Notfall-​Plätzen gedacht, aus den Kitas, die kom­plett bestreikt wer­den und daher geschlos­sen sind. Eventuelle Notfälle aus den teil­be­streik­ten Kitas wer­den an Ort und Stelle geklärt und mit einem Kita-​Platz versorgt.

Nach den bis­her vor­lie­gen­den Informationen ist eine Ausweitung der Streiks für den kom­men­den Donnerstag jedoch ange­kün­digt, so dass all­ge­mein mit einer Verschärfung der Situation zu rech­nen ist. Dazu wer­den aber erst Anfang der nächs­ten Woche kon­krete Informationen vor­lie­gen, die wir sofort wei­ter­ge­ben wer­den, damit die Eltern sich auf die Situation ein­stel­len können.

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