Meerbusch: Versehen oder straf­bare „Selbstjustiz”?

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich (ots) – Am Donnerstag (7.5.), gegen Mittag, beob­ach­te­ten Zeugen am Hessenweg, wie ein älte­rer Herr sein Fahrrad zwi­schen zwei gepark­ten Autos hindurchschob. 

Dabei drückte er es offen­sicht­lich absicht­lich gegen die rechte Seite eines Fords so dass meh­rere Kratzer an dem Fahrzeug ent­stan­den. Anschließend setzte der Tatverdächtige sich auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Römerstraße davon.

Noch wäh­rend die hin­zu­ge­ru­fe­nen Polizeibeamten den Schaden an dem Auto auf­nah­men, erschien der Fahrradfahrer wie­der vor Ort. Von den Zeugen wie­der­erkannt, stritt er ab, für den zer­kratz­ten Lack ver­ant­wort­lich zu sein. Der 70-​jährige Meerbuscher machte aber kei­nen Hehl dar­aus, dass er sich seit gerau­mer Zeit über die eng par­ken­den Autos am Hessenweg ärgere.

Im Zuge der Anzeigenaufnahme vor Ort, erhiel­ten die Beamten Kenntnis von min­des­tens drei wei­te­ren Fahrzeugen, die an der­sel­ben Örtlichkeit in den letz­ten Monaten zer­kratzt wor­den waren. Alle Beschädigungen wie­sen Ähnlichkeiten auf und stimm­ten mit der Höhe eines, am Fahrrad des Tatverdächtigen ange­brach­ten, Metallkorbes überein.

Die Polizisten sicher­ten die vor­ge­fun­de­nen Spuren foto­gra­fisch und fer­tig­ten Strafanzeigen.

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