Rommerskirchen: Sicherheitsprüfung Grabmale

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Auf der Grundlage der Verordnung für Sicherheit und Gesundheit (VSG) für Friedhöfe beginnt ab Mai die Sicherheitsprüfung der Grabmale in der Gemeinde Rommerskirchen. 

In der Verordnung wer­den die Pflichten des Friedhofträgers wie folgt gere­gelt: „Der Unternehmer muss sicher­stel­len, dass Grabmale jähr­lich min­des­tens ein­mal auf Ihre Standfestigkeit über­prüft wer­den. […] Nicht stand­feste Grabmale sind zu sichern oder zu entfernen.“

Die Prüfung sorgt bei Friedhofsnutzern immer wie­der für Verwunderung und die Nachfrage „Muss das sein?“. Diese Frage muss mit einem ein­deu­ti­gen „Ja“ beant­wor­tet wer­den, denn von losen Steinen geht eine nicht zu unter­schät­zende Gefahr aus. Kippt der Stein zum Beispiel bei einer Beisetzung oder der Grabpflege um, kann dies zu nicht uner­heb­li­chen Personenschäden füh­ren. In einem sol­chen Fall stellt sich dann die Frage, ob sei­tens der ver­ant­wort­li­chen Kommune alle Sicherungspflichten erfüllt wur­den, oder ob unter Umständen eine Schadensersatzpflicht besteht.

Die Gemeinde Rommerskirchen hat eine externe Fachfirma beauf­tragt, die im Mai mit der Prüfung der Grabsteine auf dem Friedhof Oekoven beginnt. Die Grabmale wer­den mit einem Druckprüfgerät, einem soge­nann­ten „Kipptester“, der die Größe einer Haarspraydose hat und mit zwei Griffen aus­ge­stat­tet ist, auf ihre Standsicherheit geprüft. Ist die Prüfkraft erreicht ertönt ein akus­ti­sches Signal.

Die Prüfung wird doku­men­tiert. Nicht stand­si­chere Grabsteine wer­den mit einem gel­ben Aufkleber mit der Aufschrift „Vorsicht Unfallgefahr“ ver­se­hen und müs­sen dann vom Nutzungsberechtigten gesi­chert oder ent­fernt werden.

Fragen beant­wor­tet das Tiefbauamt unter 02183/​80035

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