Meerbusch: Baubeginn an der Bahnunterführung in Osterath könnte nun doch schon 2019 erfolgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Osterath – Der Bau der Bahnunterführung in Osterath soll nun doch wie erhofft im Jahr 2019 begin­nen. Mitte nächs­ten Jahres soll die dazu erfor­der­li­che „Eisenbahnkreuzungsvereinabrung” von allen Projektbeteiligten unter­zeich­net werden. 

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage heute (Donnerstag) mit dem Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein, Gerhard Decker, im Rathaus geführt hat.

Vor dem Hintergrund der lau­fen­den Weiterentwicklung des Stadtteils Osterath hatte Mielke-​Westerlage noch­mals das hohe Interesse der Stadt an einem bald­mög­li­chen Baubeginn erläu­tert. Gerhard Decker sicherte zu, dass es Ziel des Landesbetriebes Straßen sei, bis Mitte nächs­ten Jahres eine kon­krete Bauwerksplanung vor­zu­le­gen und die Kreuzungsvereinbarung zu unter­zeich­nen. Die not­wen­di­gen orga­ni­sa­to­ri­schen und per­so­nel­len Ressourcen dafür wür­den im Landesbetrieb bereitgestellt.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage nahm die Botschaft mit gro­ßer Freude auf: „Ich bin glück­lich, dass es nun end­lich mit einer posi­ti­ve­ren zeit­li­chen Perspektive wei­ter­geht. Wir haben – wenn alles läuft wie geplant – ein Jahr Zeit gewon­nen. Für Osterath ist der Bau der Unterführung uner­läss­lich.” Immerhin lie­fen die Planungen – mehr oder min­der inten­siv – schon seit über 30 Jahren, der Planfeststellungsbeschluss für das Großprojekt sei schon seit dem Jahr 2007 bestands­kräf­tig. Weitere Verzögerungen seien gegen­über dem Bürger nicht vertretbar.

Mielke-​Westerlage hatte im Vorfeld beim Landesbetrieb dar­auf gedrängt, die Erstellung der so genann­ten „Ausführungsplanung” zu beschleu­ni­gen. Dann könne sich auch die Deutsche Bahn AG der lang ersehn­ten Unterzeichnung der Kreuzungsvereinbarung nicht län­ger ver­schlie­ßen. Mit dem Landesbetrieb soll nun auch kon­kre­ter dis­ku­tiert wer­den, wie die Baulast der neuen Straßen, Rampen, Rad- und Fußgängerunterführungen im Bereich der Meerbuscher- und Strümper Straße sowie in der neuen zen­tra­len Unterführung zwi­schen der Stadt Meerbusch und dem Land NRW gere­gelt wer­den sol­len. Nur so werde Klarheit geschaf­fen, wer wel­che Kosten zu tra­gen habe. 

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