Kaarst: Verdächtiger einer Verkehrsunfallflucht „flüch­tet” nach Verkehrsunfall vor der Polizeiwache

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) – Der betagte Fahrer eines Audi A6 sollte am Mittwoch (29.4.) beim Verkehrskommissariat der Polizei in Kaarst erschei­nen, um eine Aussage zu machen.

Er stand im Verdacht, am 17. April 2015 eine Verkehrsunfallflucht in Düsseldorf began­gen zu haben. Pünktlich um kurz vor 11 Uhr parkte der Senior vor der Wache an der Rathausstraße. Da die dor­tige Parkfläche jedoch den Bediensteten der Polizei vor­be­hal­ten ist, for­derte ihn eine Beamtin auf, sein Fahrzeug auf den gegen­über­lie­gen­den öffent­li­chen Parkplatz umzusetzen.

Der Audi-​Fahrer tat, wie ihm gehei­ßen und begab sich anschlie­ßend zum Verkehrskommissariat, um sei­nen Termin wahr­zu­neh­men. Während der Vernehmung des älte­ren Herrn spiel­ten sich vor der Wache bemer­kens­werte Szenen ab.

Es begann damit, dass ein Polizeibeamter zu sei­nem Fahrzeug kam und daran groß­flä­chige Beschädigungen im Bereich der Fahrertür fest­stellte. Diese war erheb­lich ein­ge­drückt und wies fri­sche Kratzspuren begin­nend am Schweller bis zur Türklinke auf.

Prompt lie­fen die Ermittlungen zur Unfallflucht an. Spuren wur­den gesi­chert, Lichtbilder gefer­tigt und mög­li­che Zeugen befragt. Schließlich erin­nerte sich eine der Polizistinnen an den älte­ren Herrn mit dem Audi, den sie auf den gegen­über­lie­gen­den Parkplatz ver­wie­sen hatte.

Die kor­re­spon­die­ren­den Schäden am Fahrzeug des Seniors bestä­tig­ten den Verdacht. Er hatte beim Zurücksetzen den neben ihm gepark­ten Wagen mas­siv beschä­digt und anschlie­ßend sei­nen Termin wahr­ge­nom­men ohne ein Wort über den Vorfall zu verlieren.

Die erneute Verkehrsunfallflucht führte dazu, dass die Polizeibeamten den Führerschein des Verursachers beschlag­nahm­ten und ihm das Führen von Kraftfahrzeugen untersagten.

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