Dormagen: Salvatorschule bleibt nach Brand noch zwei Wochen geschlossen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Nievenheim – Nach dem Brand in dem zen­tra­len Elektrohauptverteilungskasten der Salvatorschule kön­nen das Grundschulgebäude und die Sporthalle vor­aus­sicht­lich erst in der Woche ab dem 4. Mai wie­der genutzt wer­den. Dies ergab die erste Bestandsaufnahme der Schäden.

Wir müs­sen umfang­rei­che Arbeiten an der betrof­fe­nen Elektroversorgung vor­neh­men und die Räume in Absprache mit dem Brandsachverständigen sorg­sam von Brandrückständen rei­ni­gen. Die Sicherheit der Kinder hat hier oberste Priorität“, erläu­tert der zustän­dige städ­ti­sche Eigenbetriebsleiter Uwe Scheler.

2015-04-15_Dor_Brand_Salvator-Grundschule_019Damit der Unterricht für die 155 Schulkinder nach zwei Tagen Zwangspause wie­der statt­fin­den kann, wer­den die acht Klassen ab kom­men­den Montag, 20. April, in freie Räume der Sekundarschule und der Hauptschule in Dormagen-​Mitte aus­ge­la­gert. Die Kinder wer­den dazu mor­gens um 8.15 Uhr mit Bussen an der Salvatorschule abge­holt und mit­tags um 12.30 Uhr zurückgebracht.

Für Kinder, die schon vor der Abfahrt der Busse eine Betreuung benö­ti­gen, wird eine Notgruppe an der Salvatorschule ein­ge­rich­tet. Das OGS-​Angebot ein­schließ­lich Mittagsessen läuft auch in den bei­den Ausweichquartieren wei­ter. Um 15.15 Uhr keh­ren die Schüler aus der OGS nach Nievenheim zurück.

Eine Notgruppe danach kann lei­der nicht ange­bo­ten wer­den. Eltern, die andere Abholzeiten wün­schen, soll­ten dies direkt mit der OGS-​Leitung abspre­chen“, infor­miert Renate Millen-​Dixon. Sie bedankt sich bei der Sekundarschule und der Hauptschule für ihre Unterstützung bei die­ser kurz­fris­ti­gen Lösung: „Das war wirk­lich ein her­vor­ra­gen­des Miteinander der Schulen.“

Die Ursache für den Kurzschluss in dem Elektroverteilungskasten steht noch nicht fest. „Der Sachversicherer ist hier in der Prüfung“, erläu­tert Eigenbetriebsleiter Scheler. Eine auf die Beseitigung von Brandschäden spe­zia­li­sierte Fachfirma wurde inzwi­schen mit den ers­ten Reinigungsarbeiten und Sanierungen beauf­tragt. „Eine Elektrofachfirma arbei­tet mit Hochdruck an der Einrichtung einer pro­vi­so­ri­schen Elektroversorgung. Hier muss auf jeden Fall gewähr­leis­tet sein, dass alle Sicherheitseinrichtungen funk­tio­nie­ren, bevor das Schulgebäude wie­der frei­ge­ge­ben wird“, so Scheler. Zur Schadenshöhe kann die Stadt noch keine Aussage machen. Scheler: „Gegen der­ar­tige Schäden sind wir aber über die Gebäudeversicherung abgesichert.“

Hier noch einige orga­ni­sa­to­ri­sche Hinweise für die Eltern der Grundschüler:

Sie wer­den gebe­ten, ihre Kinder mor­gens schon um 8 Uhr zur Salvatorschule zu brin­gen, damit die Abfahrt der Busse um 8.15 Uhr zügig vor­stat­ten gehen kann.

Wer sein Kind in die Notgruppe ab 7.15 Uhr brin­gen möchte, muss sich vorab per E‑Mail bei der OGS-​Leiterin Maria Lukac mel­den. Da es ab Montag einen „Notunterrichtsplan” geben wird, sol­len die Kinder die Materialien für alle Unterrichtsfächer mit­brin­gen. Der sonst gül­tige Stundenplan wird sich verändern.

(4 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)