Grevenbroich: 23. April 2015 – Hundebestandsaufnahme im gesam­ten Stadtgebiet durch

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Das Halten von Hunden im Stadtgebiet Grevenbroich ist gemäß der Hundesteuersatzung der Stadt Grevenbroich melde- und steuerpflichtig.

Jeder Halter ist ver­pflich­tet sei­nen Hund inner­halb von zwei Wochen nach Anschaffung bei der Stadt Grevenbroich anzumelden.

Leider musste in zurück­lie­gen­der Zeit ver­mehrt fest­ge­stellt wer­den, dass nicht alle Hundehalter der Pflicht zur Anmeldung ihrer Hunde nach­kom­men. Aus Gründen der Steuergerechtigkeit führt die Stadt Grevenbroich daher in regel­mä­ßi­gen Abständen Hundebestandsaufnahmen durch.

Hundebestandsaufnahmen haben im Stadtgebiet Grevenbroich zuvor statt­ge­fun­den in 1996 im gesam­ten Stadtgebiet durch eine Fremdfirma, in 2002 in Teilbereichen (ca. 1/​3 des Stadtgebietes) durch eine Fremdfirma sowie in 2008 in ein­zel­nen Straßenzügen durch einen städt. Außendienstmitarbeiter.

Neu an die­ser Hundebestandsaufnahme ist, dass die Stadt Grevenbroich dies­mal aus­schließ­lich eine digi­tale Erfassung der Zählung über Tablets vor Ort durch­füh­ren lässt. Jeder „Hundezähler“ ist mit einem sol­chen Tablet aus­ge­rüs­tet und die Stadt Grevenbroich hat somit tages­ak­tu­ell Zugriff auf die bereits ermit­tel­ten Daten.

Dazu wer­den alle Haushalte im gesam­ten Stadtgebiet ab dem 23.04.2015 durch Mitarbeiter der beauf­trag­ten Firma Springer Kommunale Dienste GmbH aus Düren auf­ge­sucht. Diese sind wochen­tags sowie sams­tags in den nächs­ten Wochen im gesam­ten Stadtgebiet Grevenbroich unter­wegs. Sollte nie­mand ange­trof­fen wer­den, hin­ter­las­sen die „Hundezähler“ ein Informationsblatt zur Hundebestandsaufnahme im Briefkasten. In der Regel suchen die „Hundezähler“ bei Abwesenheit den Haushalt noch­mals auf.

Die Firma wird durch Befragung den vor­han­de­nen Hundebestand fest­stel­len. Dazu trägt jeder Mitarbeiter der Firma gut sicht­bar eine von der Stadt aus­ge­stellte Legitimation. Zur Durchführung die­ses Auftrages wer­den die Wohnungen nicht betre­ten und auch keine Steuern vor Ort erhoben.

Derzeit sind ins­ge­samt 4.647 Hunde steu­er­lich regis­triert. Davon sind 55 gefähr­li­che Hunde (sog. Kampfhunde) mit dem erhöh­ten Steuersatz veranlagt.

Falls nicht gemel­dete Hunde fest­ge­stellt wer­den, müs­sen die betrof­fe­nen Hundehalter mit einer rück­wir­ken­den Steuerfestsetzung ab dem Zeitpunkt der Aufnahme des Hundes in den Haushalt rech­nen. Daher wird Hundehaltern emp­foh­len, ihren Hund schnells­tens anzu­mel­den, um sich wei­tere Unannehmlichkeiten zu ersparen.

Den Hundehaltern nicht ange­mel­de­ter Hunde droht ebenso ein Bußgeld im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens.

Die jähr­li­che Hundesteuer beträgt der­zeit wenn nur ein Hund gehal­ten wird 102,00 Euro, wenn zwei Hunde gehal­ten wer­den 121,00 Euro je Hund und wenn drei oder mehr Hunde gehal­ten wer­den 140,00 Euro je Hund. Bei gefähr­li­chen Hunden (sog. Kampfhunde) beträgt die jähr­li­che Hundesteuer 400,00 Euro.

Hunde die aus­ge­wach­sen eine Widerristhöhe von min­des­tens 40 cm oder mehr oder ein Gewicht von min­des­tens 20 kg oder mehr errei­chen, müs­sen zusätz­lich beim Fachbereich Öffentliche Ordnung gemel­det werden.

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