Dormagen: 13.000 Jung-​Bäumchen und auch zwei große Linden wer­den gepflanzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Nach den Verwüstungen, die der Orkan „Ela“ im vorigen Jahr am Pfingstmontag anrichtete, können jetzt mit Hilfe der Dormagener Bürger zahlreiche Bäume im Stadtgebiet neu gepflanzt werden.

Mehr als 7.700 Euro kamen bei einer gemeinsamen Spendenaktion der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Technischen Betriebe Dormagen zusammen. Durch einen Zuschuss des Landes ist dieser Geldbetrag verdoppelt worden.

„In dieser Woche werden wir die ersten 25 Bäume, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, neu setzen“, berichtet Grünflächenleiter Martin Trott von den Technischen Betrieben. So wird unter anderem vor der Alten Schule in Hackenbroich wieder eine große Linde gepflanzt.

Hier waren durch eine private Spendenaktion von Bürgern und Unternehmen allein mehr als 1000 Euro gesammelt worden. Eine neue Linde wird wieder das historische Wegekreuz am Ernteweg an der Einmündung zur B9 verschönern. Dafür hatte sich die Familie Meller mit einer großzügigen Spende eingesetzt.

2015-04-13_Dor_aufforstung_Holzweg„Im Herbst werden wir dann unter anderem die von dem Sturm stark beschädigte Allee am Holzweg wieder um 21 Bäume ergänzen“, erläutert Trott. Auch in den städtischen Wäldern sind umfangreiche Aufforstungen erforderlich.

Vor allem im Tannenbusch und in der Zonser Heide hatte der Orkan zahlreiche Bäume wie Streichhölzer umgeknickt. Nun werden unter fachkundiger Leitung des Revierförsters Daniel Hook rund 13 000 dreijährige Bäumchen eingepflanzt – vor allem Eichen, Buchen und Küstentannen. „Mit diesen Arbeiten ist auf den Windwurfflächen zum Teil schon begonnen worden“, so Trott.

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