Jüchen: Containerlager in Waat – Feuerwehreinsatz mit Folgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen-​Waat – Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr kam es am ver­gan­ge­nen Mittwoch, den 08. April 2015, im Ortsteil Waat. Hier hatte ein bei­ßen­der Geruch den Grund für den Einsatz gelie­fert, wie wir berich­te­ten. In ver­schie­de­nen Containern lagerte der Verantwortliche che­mi­sche Stoffe.

In einem die­ser Container war der Verschluss eines Behälters beschä­digt und somit kam es zu der Geruchsentwicklung. Die Feuerwehr konnte nach Begehung und Messungen kei­nen Austritt von schädlichen/​gesund­heits­ge­fähr­den­den Substanzen feststellen.

2014-04-08_Jue-abc-land_077Die Kriminalpolizei begut­ach­tete die Lagerstätte nach dem „ABC-​Land” Einsatz. Weitere Untersuchungen soll­ten fol­gen. Hier lag der Schwerpunkt auf der sach­ge­mä­ßen Lagerung und ob es sich um „gefähr­li­che” Stoffe han­deln könnte.

Während des Einsatzes beteu­erte der Verantwortliche immer wie­der (auch im Beisein der Redaktion), dass es sich nicht um „Gefahrgut” han­deln würde. Es sei Chemiker und wüsste sehr genau wie die Substanzen zu lagern seien. Er handle mit sel­bi­gen und kaufe diese aus Überschüssen, Restbeständen und Apothekenauflösungen auf.

Die Vermutung das es sich bei den gela­ger­ten Stoffen nicht nur um völ­lig „harm­lose” Inhalte han­delt ver­dich­te­ten sich. Schon der Umstand, dass die Lagerlisten nicht vor Ort waren lies Zweifel an der Verharmlosung auf­kom­men. In Polizeibegleitung wur­den die Listen vom Büro des Verantwortlichen, in Mönchengladbach Giesenkirchen, abgeholt.

Am Mittwochabend kam es zu einem erneu­ten Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Letztere erhielt einen Hinweis, dass sich meh­rere Personen auf dem Gelände befin­den wür­den und offen­sicht­lich die Container geöff­net wurden.

Es lag der Verdacht vor, dass ver­schie­dene Gebinde von dem Gelände ent­fernt wer­den soll­ten. Der Verantwortliche wurde, wegen Verdunkelungsgefahr, vor­über­ge­hend inhaf­tiert. Die Feuerwehr leuch­tete den Bereich aus und die Kriminalpolizei sicherte die Örtlichkeit als Tatort. Die Ermittlungen laufen.

Nach Klartext​-NE​.de vor­lie­gen­den Informationen han­delt es sich bei den gela­ger­ten Substanzen durch­aus um „gefähr­li­che” Stoffe. Bei deren Freisetzung oder Vermischung ist eine Beeinträchtigung der Gesundheit und Umwelt nicht auszuschließen.

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