Jüchen: Schwerer Alleinunfall auf der A 46 – Fahrer im Wagen ein­ge­klemmt und verletzt

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Düsseldorf/ Jüchen (ots) - Über vier Stunden musste die A 46 in Richtung Heinsberg am Sonntagmorgen gesperrt bleiben, nachdem ein Pkw-Fahrer mit seinem VW aus noch unklarer Ursache verunglückt war. Ostersonntag, 5. April 2015, 4.54 Uhr

Der 31-Jährige erlitt schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr ein 31-jähriger Heinsberger mit seinem silbernen VW den Baustellenbereich zwischen den Autobahnkreuzen Holz und Mönchengladbach-Wanlo.

2015-04-05_Jue_A46_vup-05Er nutzte hierbei den linken von zwei verengten Fahrstreifen und kam in einer Verschwenkung nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen stieß gegen eine etwa ein Meter hohe Betonleitplanke, die wie eine Rampe wirkte und das Auto eine Böschung hinauf katapultierte.

In einer Höhe von circa fünf Metern stieß der Wagen gegen eine Lärmschutzwand aus Beton. Er wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam auf dem linken Fahrstreifen auf den Rädern zum Stillstand. Der Aufprall war so stark, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug herausgerissen wurde und im Böschungsbereich liegen blieb.

Der Fahrer wurde schwer verletzt, war aber die ganze Zeit über ansprechbar. Er war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte erst nach 40 Minuten durch die Feuerwehr Jüchen befreit werden. Der 31-Jährige wird stationär in einer Klinik behandelt. Lebensgefahr besteht nicht.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn Heinsberg von 5.30 Uhr bis 9.45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde im Autobahnkreuz Holz auf die A 44 in Richtung Kassel abgeleitet. Den Sachschaden schätzten die eingesetzten Beamten auf über 50.000 Euro. Fotos(6): Ffw Jüchen

Feuerwehrbericht

EINGESETZTE KRÄFTE
- B-Dienst, C-Dienst Jüchen, C-Dienst Gierath
- Einsatzleitwagen, Rüstwagen
- Löschzüge Jüchen und Gierath
- Personalansatz: 35 Einsatzkräfte

EINSATZORT
- A46 zwischen AD Holz und AK Wanlo

BERICHT
Am frühen Ostersonntag wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit dem Stichwort: "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person", auf die A46 Fahrtrichtung Heinsberg, zwischen dem Autobahndreieck Holz und dem Autobahnkreuz Wanlo, in den dortigen Baustellenbereich, alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Unfall eines PKW's vor, der während des Unfallhergangs unter anderem die dort installierte Lärmschutzwand touchierte und sodann auf der Richtungsfahrbahn zum Liegen kam. Der Fahrer wurde aufgrund des Unfallhergangs im Fahrzeug schwer eingeklemmt.
Der zeitgleich mit der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintreffende Rettungsdienst, übernahm die medizinische Erstversorgung. Da aufgrund des Rückstaus im Baustellenbereich ein Vordringen mit "schweren Fahrzeugen" zum verunfallten PKW nicht möglich war, wurden Fahrzeuge kontrolliert abgeleitet um letztendlich zügig in Rücksprache mit dem Notarzt mit der patientenorientierten Rettung des Patienten mittels hydraulischem Gerät (Rettungsschere, -spreizer, -zylinder) zu beginnen.

Der polytraumatisierte Patient wurde nach der Rettung aus dem PKW an den Rettungsdienst übergeben und in ein nahes Krankenhaus verbracht.

Während des Einsatzes wurde durch die Feuerwehr die Einsatzstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsmittel abgestreut.

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