Rhein-​Kreis Neuss: Rettungsdienstlicher Bedarfsplan ent­hält Rettungswagen für Rommerskirchen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss/​Rommerskirchen – In sei­ner letz­ten Sitzung vor Ostern hat der Kreistag ein­stim­mig den neuen Rettungsdienstlichen Bedarfsplan für den Rhein-​Kreis Neuss verabschiedet. 

Darin ist auch ein Rettungswagen (RTW) für Rommerskirchen ent­hal­ten. Wie Ingolf Graul als zustän­di­ger Dezernent beim Rhein-​Kreis Neuss erläu­tert, ist „damit der Weg frei für abschlie­ßende Gespräche mit den Krankenkassen, die als Kostenträger einer Stationierung noch nicht zuge­stimmt haben.”

Der Rettungsdienstliche Bedarfsplan wird regel­mä­ßig aktua­li­siert. Die letzte Fassung hatte der Kreistag im März 2011 beschlos­sen. In den Plänen sind ins­be­son­dere die Zahl der Rettungswachen, Qualitätsanforderungen sowie die erfor­der­li­chen Krankenwagen und Notarztfahrzeuge festgelegt.

Bislang wurde die Gemeinde Rommerskirchen von den drei RTW-​Standorten Dormagen (Kieler Straße), Grevenbroich-​Kreiskrankenhaus und Grevenbroich-​Neurath ver­sorgt. Dabei wurde ein wesent­li­cher Teil der Rettungseinsätze von Neurath aus getra­gen. Dieser Rettungswagen wurde aller­dings Anfang 2015 in das neue Feuerwehrgerätehaus Frimmersdorf/​Neurath verlegt. 

Mit Blick auf die Einsatz- und die demo­gra­phi­sche Entwicklung in Rommerskirchen und vor dem Hintergrund, dass die Hilfsfristen von 12 Minuten auch künf­tig ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen, sieht der aktu­elle Bedarfsplan vor, in der Gemeinde selbst „rund um die Uhr” einen RTW zu stationieren.

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