Jüchen: Interviewpartner zur Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg gesucht

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Die Gemeinde Jüchen plant in Kooperation mit dem Förderverein des Gemeindearchivs die Herausgabe eines Buches über die Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ihren Weg in das Gebiet der heu­ti­gen Gemeinde Jüchen fanden. 

Autor des Buches wird Dr. Martin Rüther sein. Angesprochen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die aus Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien, dem Sudetenland und ande­ren deut­schen Siedlungsgebieten als bzw. aus der dama­li­gen sowje­ti­schen Besatzungszone/​DDR als Flüchtlinge oder Vertriebene eine neue Heimat in Jüchen gefun­den haben.

Foto: Wikipedia
Foto: Wikipedia

Die Gemeinde Jüchen bit­tet darum, dass sich Zeitzeugen zur Verfügung stel­len. Berichten sol­len sie hier­bei über ihre Vertreibung bzw. und ihr anschlie­ßen­des Leben in den dama­li­gen Gemeinden Bedburdyck, Garzweiler, Hochneukirch und Jüchen.

Ebenfalls gesucht wer­den Unterlagen und Fotos, die hel­fen, den Inhalt des Buches zu ver­an­schau­li­chen. Wünschenswert sind auch Kontakte zu Jüchener Bürgerinnen und Bürger, die damals schon in den Altorten wohn­ten und Flüchtlinge und Vertriebene auf­ge­nom­men haben.

Betroffene, die sich ange­spro­che­nen füh­len, wer­den gebe­ten, sich mit dem Gemeindearchivar Dr. Axel Bayer, Steinstraße 7–9, Jüchen, Tel.-Nr. 02165 /​915 – 4005 oder unter axel.bayer@juechen.de in Verbindung zu set­zen. Die Gespräche wird Dr. Rüther führen. 

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