Absturz des Fluges 4U 9525 über den fran­zö­si­schen Alpen – Ergänzung der Presseerklärung III der Staatsanwaltschaft Düsseldorf

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf (ots) – Der Leitende Oberstaatsanwalt in Düsseldorf 30.03.2015 – Der Pressedezernent – Absturz des Fluges 4U 9525 über den fran­zö­si­schen Alpen. Presseerklärung III der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zum gegen­wär­ti­gen Stand der Ermittlungsergebnisse.
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wer­tet unter Federführung eines erfah­re­nen Kapitaldezernenten und unter­stützt durch meh­rere Kolleginnen und Kollegen die bis­lang sicher­ge­stell­ten Beweismittel aus.
Zudem sind bereits eine Reihe von Zeugen aus dem per­sön­li­chen und beruf­li­chen Umfeld ver­nom­men worden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die Staatsanwaltschaft nicht an Spekulationen zur Motivlage des ver­stor­be­nen Co-​Piloten betei­li­gen will und kann. Die Ermittlungsbehörden haben sich allein an Fakten zu hal­ten. Aufgrund der sicher­ge­stell­ten Dokumente und Dateien kön­nen indes bereits fol­gende – vor­läu­fige – Bewertungen vor­ge­nom­men werden.

Die zuvor in Presseerklärungen mit­ge­teil­ten Ergebnisse von Beweiserhebungen gel­ten unein­ge­schränkt fort. Insbesondere fehlt es wei­ter­hin sowohl an der beleg­ba­ren Ankündigung einer sol­chen Tat als auch an einem auf­ge­fun­de­nen Tatbekenntnisses. Ebenso wenig sind im unmit­tel­ba­ren per­sön­li­chen und fami­liä­ren Umfeld oder am Arbeitsplatz beson­dere Umstände bekannt gewor­den, die trag­fä­hige Hinweise über ein mög­li­ches Motiv geben können.

Die ent­spre­chen­den ärzt­li­chen Dokumentationen wei­sen bis­lang keine orga­ni­sche Erkrankung aus. Der Co-​Pilot war vor meh­re­ren Jahren – vor Erlangung des Pilotenscheines – über einen län­ge­ren Zeitraum mit ver­merk­ter Suizidalität in psy­cho­the­ra­peu­ti­scher Behandlung.

Im Folgezeitraum und bis zuletzt haben wei­tere Besuche bei Fachärzten für Neurologie und Psychatrie mit ent­spre­chen­den Krankschreibungen statt­ge­fun­den, ohne dass dabei aller­dings Suizidalität oder Fremdaggressivität attes­tiert wor­den ist.

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