Rommerskirchen: Mertens und Solbach unter­zeich­nen Positionspapier zum Regionalplanentwurf

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – In der Ratssitzung am 19. März hat der Rat der Gemeinde Rommerskirchen die Stellungnahme zum Regionalplanentwurf der Bezirksregierung Düsseldorf beschlossen.

Die von der Verwaltung erar­bei­tete Stellungnahme kon­zen­triert sich auf die drei Schwerpunkte – Siedlungsflächen- und Freiraumentwicklung, Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen sowie regio­nale Zusammenarbeit.

2015-03-24_roki_Stellungnahme-Regionalplanentwurf
Foto: Gemeinde

Mit den in der Stellungnahme ent­hal­te­nen Vorschlägen stellt sich die Gemeinde regio­nal auf. Und auch in der täg­li­chen Arbeit wird der regio­nale Kontext immer mehr the­ma­ti­siert. In Kooperation mit der Stadt Bedburg erhofft sich die Gemeinde im pla­ne­ri­schen Denken das Überwinden von Bezirksregierungsgrenzen mit ansto­ßen und so eine posi­tive Entwicklung der Region vor­an­trei­ben zu können.

Nicht nur inter­kom­mu­nale Zusammenarbeit wird hier ange­strebt, son­dern viel mehr regio­nale und auch über­re­gio­nale Zusammenarbeit, um vor dem Hintergrund der Europäischen Union und in Bezug auf deren Förderprogramme wahr­ge­nom­men zu wer­den. Dies ver­deut­li­chen Rommerskirchen und Bedburg gemein­sam in einem Raum-​Dossier, wel­ches neben der Anlage an die Stellungnahme zum Regionalplanentwurf nun auch gemein­sam von Bürgermeister Dr. Martin Mertens und Bürgermeister Sascha Solbach an die Bezirksregierungspräsidentinnen nach Düsseldorf und Köln geschickt wurde.

Die posi­ti­ven Entwicklungen der Gemeinde im Sinne des Wachstumes soll­ten wei­ter gehen. „Ziel ist es jedoch Flächen nicht wahl­los zuzu­pflas­tern, son­dern anspre­chende Freiraumgestaltung als Rahmen der Siedlungsflächenentwicklung zu betrei­ben und auch Flächen für Windkraftanlagen auf das not­wen­dige Mindestmaß zu redu­zie­ren.“, so Planungsamtsleiter Carsten Friedrich.

Gewünscht ist wei­ter­hin ein mode­ra­tes Wachstum – viele kleine Entwicklungsgebiete für die Ortsteile, da uns das gesamte Gemeindegebiet am Herzen liegt, auch die nörd­lich vom Bahndamm gele­ge­nen Gebiete.“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der aus Evinghoven stammt.

Nicht nur Wohnbauflächen sol­len neu hin­zu­kom­men. „Mit unse­rer Stellungnahme zie­len wir auch dar­auf ab, wei­tere Flächen für inno­va­tive Gewerbegebiete zuge­bil­ligt zu bekom­men und auf die Entwicklungspotenziale der Infrastruktur als Regionen über­grei­fen­des Thema auf­merk­sam zu machen“, so Wirtschaftsförderin Bele Hoppe.

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