Meerbusch: Evangelische Kirchengemeinde Lank zu Besuch beim Löschzug Lank-Latum

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Zum zwei­ten Mal besuch­ten Konfirmanden der evan­ge­li­schen Kirchengemeinde Lank wäh­rend des Abschlussprojektes „Für andere da sein” die Feuerwehr Meerbusch.

Bereits vor zwei Jahren wurde ein sol­ches Projekt mit Erfolg auf bei­den Seiten durch­ge­führt. Insgesamt 14 Projektstunden wur­den von frei­wil­li­gen Helfern mit Inhalt gefüllt. Gestartet wurde das Projekt mit einem all­ge­mei­nen Überblick über die Tätigkeiten der Feuerwehr in Meerbusch.

2015-03-14_Mee_ffw-konfis_9Im zwei­ten Teil wurde den „Konfis” an einem Samstagvormittag von Berit Sonnenburg von der Johanniter Unfallhilfe ein Crashkurs in Erster Hilfe ver­mit­telt. Hier erlern­ten die Jugendlichen z.B. das Absetzen eines Notrufes. Die sta­bile Seitenlage durfte genauso wie die Herz-​Lungen-​Wiederbelebung nicht feh­len, eben­falls erlern­ten sie das Anlegen von Verbänden. Im nächs­ten Teil erfuh­ren sie Geschichten aus dem Leben einer „Feuerwehr-​Familie”. Was pas­siert, wenn der Piepser geht, wel­che Einsätze blei­ben in Erinnerung und was pas­siert hinterher.

Am Haupttag der Aktion wech­selte man vom Zuhören zum Anpacken. In vier Stationen konn­ten die Jugendlichen, mit ent­spre­chen­der Schutzkleidung – Helm, Handschuhe und Jugendfeuerwehrjacke aus­ge­stat­tet, ver­schie­dene nach­ge­stellte Situation im Feuerwehralltag erle­ben. Bei der Station „tech­ni­sche Rettung” wur­den rohe Eier mit dem hydrau­li­schen Spreizer trans­por­tiert und mit Hilfe von erfah­re­nen Feuerwehrkräften eine Autotür abge­trennt. Dann folgte die Station Wasser, hier wurde kräf­tig mit Wasser geplanscht. Das große Tanklöschfahrzeug mit all sei­nen Besonderheiten wurde ebenso erklärt.

2015-03-14_Mee_ffw-konfis_5An der nächs­ten Station „Himmel” ging es hoch hin­aus. Die Drehleiter des Löschzuges Büderich kam mit zwei Maschinisten zur Hilfe. Dort durf­ten die Jugendlichen ihren Ortsteil Lank von oben bewun­dern, ebenso wurde Ihnen die Patienten Rettung mit Hilfe der Drehleiter erklärt. Hierzu war Karsten Juchems von der Johanniter Unfallhilfe mit einem Rettungswagen vor Ort.

Da das Leben nicht immer nur aus Himmel besteht, muss­ten die Jugendlichen auch gemein­sam durch die „Hölle” gehen. Hierzu war die Garage mit Hilfe einer Disconebelmaschine in eine rau­chende Höhle ver­wan­delt wor­den. Die Jugendlichen konn­ten auf allen vie­ren, eine Person aus der ver­rauch­ten und mit Hilfe von Tischen „ver­stell­ten” Garage ret­ten. Hier wurde beson­ders bewusst, dass man sich auf den ande­ren ver­las­sen muss – für andere da sein muss! So sah man am Samstagnachmittag in strah­lende Gesichter und das nicht nur bei den Teilnehmer, son­dern auch bei der frei­wil­li­gen Helfern rund um das Projekt.

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