Dormagen: Baufirma ließ belas­te­ten Pflastersand entfernen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Delhoven – In einem gericht­li­chen Vergleich konn­ten die Technischen Betriebe Dormagen jetzt den Austausch des schwer­me­tall­hal­ti­gen Pflastersands auf einer 160 Quadratmeter gro­ßen Gehwegfläche an der Von-​Stauffenberg-​Straße erreichen. 

Eine Baufirma hatte das belas­tete Material 2008 bei der Erschließung des Neubaugebietes ver­wen­det. Unter Aufsicht eines Fachgutachters wurde der Pflastersand inzwi­schen auf Kosten des Unternehmens ent­fernt. Auch zwei klei­nere Flächen an der Wisentstraße musste die betrof­fene Firma sanie­ren lassen.

Nach Feststellung der Umweltbehörden ging von dem schwer­me­tall­hal­ti­gen Material unter­halb der Gehwegplatten keine akute Gefahr aus. Der zustän­dige Rhein-​Kreis Neuss hatte jedoch mit­tel­fris­tig den Austausch und die fach­ge­rechte Entsorgung verlangt.

Bei einem Verbleib des Materials seien Beeinträchtigungen für das Grundwasser auf Dauer nicht aus­zu­schlie­ßen. Dieses Risiko besteht nun nicht mehr.

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