Neuss: Kommentar – Abi 2015 – Müll offen­sicht­lich nicht nur auf der Straße

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€20,00
€50,00
€100,00
Powered by

Neuss – Am heutigen Morgen, Dienstag dem 24.03.2015 gegen 08:00 Uhr, bot sich ein trauriger und erschreckender Anblick auf dem Freithof. Es erfolgte scheinbar die Rückkehr der Vandalen nach Neuss. Der Bereich vor dem Münster/ Markt war mit leeren Dosen, zerbrochenen Glasflaschen und Aufklebern zugemüllt.

Natürlich sollen/ können die Abiturienten das Ende der Schulzeit feiern. Manche Utensilien bleiben dann am Ort des Geschehens zurück, auch dies ist noch kein Problem. Wer zusammen feiert, kann auch zusammen die Hinterlassenschaften beseitigen. Aufräumen ist angesagt.

2015-03-27_Ne_Abimuell-Freithof_004Den Abiturienten des Quirinus Gymnasium, Gymnasium Norf, Nelly-Sachs-, Marie-Curie-, Alexander-von-Humboldt und Marienberg Gymnasium (alle Neuss) sowie Georg-Büchner-Gymnasium Kaarst scheint das nicht bekannt zu sein. Anders lassen sich die Hinterlassenschaften auf dem Freithof nicht erklären. Zu identifizieren an den jeweiligen "Stickern".

Wir sprachen mit einem Mitarbeiter der Straßenreinigung vor Ort. Zusätzlich zu den üblichen Tätigkeiten müssen die Männer auch noch die Sauerei von Ignoranten beseitigen. "Das wird immer schlimmer" war die Aussage der Straßenreinigung und "die Aufkleber bekommen wir nicht so einfach entfernt".

Hier zeigt es sich, dass ein Abitur noch lange nicht bedeutet, dass Menschen auch "denken" können. Die "Was interessiert es mich" Einstellung zeugt von tiefer Unreife und zollt den erziehenden Eltern kein Lob. Da wurde wohl etwas in der Erziehung "vergessen": Anstand und Respekt.

 

(19 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)