Neuss: „Am Konvent“ wird neu gestaltet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Straße „Am Konvent“ zwi­schen Nieder­straße und Meererhof wird neu gestal­tet. Ziel des bereits begon­ne­nen Umbaus ist eine ein­la­dende Atmosphäre durch eine offe­nere Gestaltung der Straße. 

Der Meererhof rückt dadurch optisch näher an den Hauptstraßenzug heran und soll stär­ker wahr­ge­nom­men wer­den“, so Baudezernent Christoph Hölters. Davon sol­len die Geschäfte sowohl am Meererhof als auch am Konvent profitieren.

Auf Höhe des Hauses Am Konvent zwei wird die vor­han­dene Stützmauer um etwa zwei Meter in Richtung Kaufhof ver­setzt, was den Raum für die Fußgänger ver­grö­ßert. Die groß­formatigen Platten in rot und anthra­zit wer­den ent­fernt und durch klei­ne­res gra­nit­graues Betonsteinpflaster ersetzt. „Wir ver­wen­den hier das glei­che Pflaster wie schon am neu gestal­te­ten Marienkirchplatz“, erläu­tert Gert Eckers, Bereichs­leiter Straßen- und Ingenieursbau beim Tiefbaumanagement.

Für seh­be­hin­derte Personen wird zudem ein tak­ti­ler Leitstreifen aus Rippenplatten ergänzt, der an Abzweigungen oder Rich­tungsänderungen über Aufmerksamkeitsfelder aus Noppen­pflaster ver­fü­gen wird. Die Am Konvent vor­han­den Treppen­anlagen zum Kaufhof sowie im Bereich der Hausnummern vier und zwölf wer­den durch Blockstufen aus Beton in basalt-​anthrazit ersetzt.

Die vor­han­de­nen Baumhochbeete sol­len erhal­ten blei­ben und wer­den zudem noch ver­grö­ßert und neu ein­ge­fasst. Neue Bäume kön­nen wegen vie­ler Versorgungsleitungen unter der Straße nicht gepflanzt wer­den. Zwei Sitzbänke sol­len Passan­ten in Zukunft zum Verweilen ein­la­den, zudem wer­den etwa zwölf Bügel zum abstel­len von Fahrrädern vor­han­den sein.

In der Länge wer­den ins­ge­samt 125 Meter Straße umge­baut, die Breite vari­iert zwi­schen sechs Metern an der schmals­ten Stelle und zwan­zig Metern auf der Brückenplatte über der Spulgasse. Die aus den 1970er Jahren stam­mende Brückenplatte wird eben­falls saniert. Begonnen wurde der Umbau auf der Brückenplatte und wird von dort aus bis zur Niederstraße durch­ge­führt. Die Bauarbeiten wer­den rund 450.000 Euro kos­ten und etwa fünf Monate dau­ern. Eckers dazu: „Bis zum Schützenfest wer­den wir auf jeden Fall fer­tig sein.“

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