Neuss: 25 Jahre Neusser Lehrrettungswachen im Rettungsdienst

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nach dem Rettungsgesetz NRW ist die Stadt Neuss ori­gi­när Träger von Rettungswachen im Rettungsdienst. Diese Aufgabe nimmt sie mit drei Rettungswachen im Neusser Stadtgebiet wahr.

Basierend auf einem Gutachten der Wirt­schaftsberatungsgesellschaft WIBERA aus dem Jahr 1985 wur­den die bis heute bewähr­ten drei Rettungswachen- Stand­orte Neuss-​Nord, Neuss-​Mitte und Neuss-​Süd gebildet.

Seit 1990 sind diese Wachen zu soge­nann­ten Lehrrettungswachen gewor­den. Diese stän­dige Fortentwicklung ist den von der Stadt Neuss mit dem Betrieb der Wachen beauf­trag­ten Hilfsorganisationen DRK für die Wache Süd, JUH für die Wache Mitte und MHD für die Wache Nord zu verdanken.

Mit stän­dig geschul­tem Personal und geziel­ter Fortbildung nicht nur für den Nachwuchs ist ein hoher Qualitätsstand im Neusser Rettungswesen aufge­baut wor­den. Den gilt es auch in den nächs­ten Jahren zu hal­ten. Eine beson­dere Herausforderung ist da sicher­lich der neue Beruf des Notfallsanitäters anstelle des bis­he­ri­gen Rettungs­assistenten zu nennen.

Neben dem Personal gehö­ren dazu auch moderne und ent­sprechend aus­ge­stat­tete Einsatzfahrzeuge, mit denen die Ein­satzaufträge der Kreisleitstelle rund um die Uhr zu bewäl­ti­gen sind. Und dies kei­nes­wegs nur im Neusser Stadtgebiet. So ist es auch Aufgabe der Rettungswache Nord, das Gebiet der Stadt Kaarst mit zu ver­sor­gen. Ein ent­spre­chen­der Auftrag des Kreises Neuss wurde bereits 1979 der Stadt Neuss erteilt und auch umgesetzt.

Um die Rettungswachen den über die Jahre gestie­ge­nen Anforderungen anzu­pas­sen, wurde zuletzt die Wache Nord im Jahr 2013 mit einem Kostenbudget von ca. 400.000 Euro moder­ni­siert und erwei­tert. Belastungen für den städ­ti­schen Haushalt ent­ste­hen hier­durch nicht, da diese aner­kannten Kosten durch Rettungsdienstgebühreneinnahmen aus­geglichen werden.

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