Dormagen: Unternehmen konn­ten beim Berufsparcours um Nachwuchs werben

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Auf Platinen löten, eine elek­tri­sche Schaltung kon­stru­ie­ren oder einem Patienten in einem Rollenspiel ein­mal Puls und Blutdruck mes­sen – das alles konn­ten Jugendliche jetzt beim Dormagener Firmenberufsparcours erleben. 

Bereits zum fünf­ten Mal boten das städ­ti­sche Jugendbildungsbüro und das Technikzentrum Minden gemein­sam das große „Speeddating“ für Unternehmen und poten­zi­elle Auszubildende an. Mehr als 500 Schüler aus den wei­ter­füh­ren­den Schulen nah­men daran teil. In der Dreifachhalle der Bertha-​von-​Suttner-​Gesamtschule konn­ten sie 14 Firmen und Einrichtungen mit ins­ge­samt 22 Berufen kennenlernen.

Praxisnah luden die jewei­li­gen Ausbildungsanbieter zu klei­nen Probearbeiten ein. Wer sich zum Beispiel für den Beruf des Anlagenmechanikers für Heizungs‑, Sanitär und Klimatechnik inter­es­sierte, konnte aus Kupferrohrstücken unter fach­kun­di­ger Anleitung ein Leitungsmodell nach­bauen. Bei Ford galt es, sel­ber ein­mal eine Verdrahtung vor­zu­neh­men, um sich so dem Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik anzu­nä­hern. Auch der Chempark Dormagen und RWE Power waren als große Arbeitgeber in der Region mit ihren Ausbildungszweigen vertreten.

Dass in eine leckere Curry-​Sauce durch­aus auch Cola gehö­ren kann, erfuh­ren die Schüler am Stand des Alloheims, das unter ande­rem den Beruf des Kochs vor­stellte. Die Diakonie stellte pfle­ge­ri­sche Berufe vor. So konn­ten die Jugendlichen bei­spiels­weise ein­mal einen Patientenlifter als Aufstehhilfe aus­pro­bie­ren. Über die Arbeit von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern infor­mierte das Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe im Rhein-​Kreis Neuss. Das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus und die Stadt Dormagen führ­ten die Jugendlichen in die Tätigkeit von Sozialpädagogen ein. Die Sonnenapotheke betei­ligte sich mit einem Medikamententisch, an dem die Schüler den Beruf der Pharmazeutisch-​Technischen Assistentin ken­nen­lern­ten. Und auch eine Steuererklärung durf­ten die Schüler schon aus­fül­len. Wie das geht, demons­trierte die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Bilanz des Firmenberufsparcours war bei den Unternehmen durch­weg posi­tive. So wur­den gleich schon etli­che Praktika ver­ein­bart“, berich­tet Angelika Fernhomberg vom Jugendbildungsbüro. Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld besuchte den Berufsparcours und nahm viel Zeit für Gespräche mit den Jugendlichen. Sein Fazit: „Die waren alle sehr interessiert.“

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)