Dormagen: Edeka kommt nicht mehr in die Galerie

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Einzelhandelsgruppe Edeka wird in der Rathaus-​Galerie kei­nen Lebensmittelmarkt mehr eröff­nen. Dies teilte das Unternehmen dem Bürgermeister mit, der dar­über jetzt die Ratsfraktionen informierte.

Die Absage des Unternehmens ist end­gül­tig. Trotz aller Bemühungen auch sei­tens der Stadt sieht sich Edeka nicht in der Lage, die Flächen im Untergeschoss erfolg­reich wie­der­zu­be­le­ben“, so Verwaltungschef Erik Lierenfeld. Die städ­ti­sche Wirtschaftsförderung setzte sich nach der Absage umge­hend mit dem Center-​Management der Rathaus-​Galerie in Verbindung.

Wir sind in Verhandlungen mit wei­te­ren poten­zi­el­len Marktbetreibern. Unser Ziel ist, hier wie­der das von vie­len Kunden gewünschte Einkaufsangebot im Lebensmittelbereich ein­zu­rich­ten“, teilt Center-​Manager Jörg Meiners mit.

Der Edeka-​Markt in der Rathaus-​Galerie war 2014 geschlos­sen wor­den. Danach wur­den viele Klagen von Innenstadt-​Bewohnern laut, die sich neben den bei­den noch vor­han­de­nen Discountern und den Wochenmärkten wei­ter­hin einen Lebensmittel-​Vollsortimenter in direk­ter Nähe wünsch­ten. Edeka hat inzwi­schen das Gelände der Zuckerfabrik erwor­ben und will in dem dort geplan­ten Fachmarktzentrum einen Lebensmittelmarkt mit bis zu 3800 Quadratmeter Verkaufsfläche eröffnen.

Im Zuge der Verhandlungen über das Fachmarktzentrum hatte die Stadtverwaltung ver­sucht, die Edeka-​Gruppe auch zum Verbleib in der Rathaus-​Galerie zu bewe­gen. Dies lehnte das Unternehmen jedoch nun end­gül­tig ab. Edeka begrün­dete dies mit zu gerin­ger Größe der Verkaufsflächen in der Rathaus-​Galerie. Auch bei Discountern und einem gemein­nüt­zig sub­ven­tio­nier­ten Unternehmen aus der Edeka-​Gruppe seien die Ansiedlungsbemühungen erfolg­los geblieben.

Dieses Ergebnis müs­sen wir lei­der zur Kenntnis neh­men. Wir blei­ben in engem Kontakt mit dem Center-​Management der Rathaus-​Galerie und wer­den die Verhandlungen mit wei­te­ren Interessenten unter­stüt­zen“, so Bürgermeister Lierenfeld.

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