Jüchen: Jüchener pla­nen Freies WLAN

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Seit kur­zem ist der erste soge­nannte Freifunk-​Router in Hochneukirch aktiv – schon bald sol­len es viel mehr sein. 

Zwei Informatik-​Studenten aus der Gemeinde Jüchen haben sich das Ziel gesetzt, die Gemeinde Jüchen mög­lichst flä­chen­de­ckend mit frei zugäng­li­chem, anony­mem WLAN aus­zu­stat­ten. Um die­ses Ziel errei­chen zu kön­nen, sind die bei­den auf die Unterstützung von loka­len Unternehmen und der Bevölkerung angewiesen.

Mitmachen ist ganz ein­fach“, erklärt Jan-​Michael Czypull (22). „Jeder der möchte, kann sich einen Freifunk-​Router zu Hause hin­stel­len und sich so ent­we­der mit einem schon bestehen­den Freifunk-​Netz in der Nähe ver­bin­den oder einen Teil sei­nes Internetanschlusses für die Allgemeinheit zur Verfügung stel­len. Der kom­plette Datenverkehr wird über die Server vom Freifunk Rheinland e.V. wei­ter­ge­lei­tet. So sur­fen die Nutzer kom­plett anonym und für die Anbieter ent­fällt das Risiko der Störerhaftung.“

Als ers­ten Teilschritt werde man in den nächs­ten Wochen gezielt Unternehmen und Gastwirte in der Gemeinde anspre­chen und das Konzept vor­stel­len. „Wir erhof­fen uns dadurch, dass die viel­be­such­ten öffent­li­chen Plätze in der Gemeinde mit kos­ten­lo­sem Internet aus­ge­stat­tet wer­den“, so Simon Kell (22).

Zudem sol­len – sofern die tech­ni­schen Begebenheiten es zulas­sen – auch die Flüchtlingsunterkünfte in Jüchen und Hochneukirch mit freiem WLAN aus­ge­stat­tet wer­den. „Flüchtlinge, die zu uns kom­men, haben oft­mals das Problem, dass sie kaum Kontakt mehr zu ihren Familien haben. Durch ein offe­nes WLAN in den Unterkünften könn­ten wir diese Problematik been­den und einen Teil zu einer Willkommenskultur bei­tra­gen”, so Kell weiter.

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