Korschenbroich: Powerfußball und viele neue Talente – Feuring und Weigelt sicher­ten sich den 7. Glehner Futsal-Cup

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Korschenbroich – Marc Krause ahnte schon, was auf ihn zukom­men würde: Der FSJler in Diensten des SV Glehn war ver­ant­wort­lich für die Organisation des Glehner Futsal-​Cups, den sein Verein als Kooperation mit der Gemeinschaftsgrundschule Glehn nun schon zum sieb­ten Mal in Folge durchführte. 

Für die 48 Teilnehmerplätze hatte der Freiwilligendienstleistende 78 Bewerbungen ent­ge­gen genom­men, mehr als ein Drittel aller Glehner Grundschülerinnen und –schü­ler woll­ten dabei sein, wenn es erneut die Gelegenheit gab, sein Können an den sprung­re­du­zier­ten Futsal-​Bällen zu zeigen.

Allesamt Sieger beim Glehner Futsal-Cup 2015: Die Klassen 3 und 4
Allesamt Sieger beim Glehner Futsal-​Cup 2015: Die Klassen 3 und 4

Die Hallenfußball-​Variante des Fußballweltverbandes (Fifa), die vor allem in Südamerika weit ver­brei­tet ist, fin­det auch in Deutschland immer mehr Anhänger, vor allem im Jugendfußball und löst den klas­si­schen Hallenfußball mit dem Filzball mehr und mehr ab.

In den bei­den Turnieren für die Klassen 1 und 2 sowie für die bei­den älte­ren Stufen kür­ten die Schüler im Modus „Changing Cup”, in dem vor jeder Spielrunde neue Teams aus­ge­lost wur­den, ihre erfolg­reichs­ten Akteure. Für Krause war es zunächst eine Herausforderung, aus den vie­len Bewerbungen das Teilnehmerfeld zusammenzustellen:

So sehen Sieger aus: Die Futsal-Kicker der Klassen 1 und 2
So sehen Sieger aus: Die Futsal-​Kicker der Klassen 1 und 2

Über eine Setzliste haben wir dann zunächst Mädchen und nicht ver­eins­ge­bun­dene Jungen bevor­zugt, danach Schüler, die noch nicht bei einem Cup in den letz­ten Jahren dabei gewe­sen sind. Über die Restplätze ent­schied dann das Los“, so Krause, des­sen Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport am 30. Juni endet und des­sen Nachfolge ab dem 1. September bereits wie­der durch den SV Glehn aus­ge­schrie­ben wor­den ist.

Mit Henk Feuring im Wettbewerb der Jüngeren und Max Weigelt bei den Stufen 3/​4 setz­ten sich im Turnier dann auch die zuvor hoch gehan­del­ten Favoriten durch. Während „Youngster“ Feuring mit Powerfußball seine Erfolge erzielte und in den fünf Spielen für sich und seine Mannschaft mit vol­lem Einsatz Punkte sam­melte, über­zeugte Weigelt durch die cle­vere Spielanlage. „Für einen E‑Jugendlichen hat der das schon sehr durch­dacht ange­stellt“ sagte Jugendtrainer Timo Lötzgen, der mit sei­nem Kollegen Jonas Jurczyk Krause als Schiedsrichter unter­stützte und für einen fai­ren Ablauf des Turniers sorgte.

Der weib­li­che Philipp Lahm des SV Glehn: Luna Wittwer zeigte ihren Gegnern häu­fig nur die Hacken. Fotos(3): SV Glehn

Aber hin­ter den Favoriten sind Kinder gelan­det, die wir vor­her nicht auf der Rechnung hat­ten“, sagte Glehns Jugendleiter Norbert Jurczyk. „Die Zweitplatzierte Luna Wittwer ist nicht mit Glück dort gelan­det, die hat rich­tig guten Fußball gespielt. Und vor allem bei den Älteren sind uns ein paar Kinder auf­ge­fal­len, die wir gerne mal in den Verein ein­la­den wür­den“, so der Chef der 300 Mitglieder gro­ßen Jugendabteilung.

Alle 48 teil­neh­men­den Kinder wur­den im Anschluss durch Glehns Schulleiter Markus Birkmann mit einer Medaille für ihre Leistungen belohnt, für die jewei­li­gen drei Erstplatzierten stif­tete der Förderverein der Grundschule große Pokale. „Fast so groß wie man­cher Erstklässler“ schmun­zelte Birkmann, der sich nach Abschluss des Spielreigens noch gemein­sam mit den ande­ren Organisatoren im Abschlussspiel gegen die Futsal-​Kinder bewei­sen musste. Dass die Kinder den Schulleiter und Krause & Co. dann ver­dient schlu­gen, war das i‑Tüpfelchen auf eine rundum gelun­gene Veranstaltung mit 196 Toren und sechs Stunden Erlebnisfußball.

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