Neuss: RLT – Soirée und Première „Zur schö­nen Aussicht”

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Neuss – Am Samstag, den 7. März 2015 um 20.00 Uhr hat die schwarze Komödie „Zur schö­nen Aussicht“ von Ödön von Horváth im Rheinischen Landestheater Neuss Première.

In einem her­un­ter­ge­kom­me­nen Hotel lebt eine Kommune zwie­lich­ti­ger Gestalten rund um Direktor Strasser, die jeg­li­che Utopie ver­lo­ren hat und nur vom Prinzip der Gier geeint wird. In diese illus­tre Gesellschaft kehrt Christine zurück, die im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr eine Liaison mit Strasser ver­band, die nicht fol­gen­los geblie­ben ist. Um Strasser vor Alimentezahlungen zu bewah­ren, beschließt man einen Pakt. Keiner ahnt, dass Christine auch eine lukra­tive Partie sein könnte.

Bereits am Dienstag, den 03. März 2015 um 18.00 Uhr kön­nen Sie die Möglichkeit nut­zen, sich vorab von der Dramaturgin Alexandra Engelmann in das Inszenierungskonzept sowie die Hintergründe des Stückes ein­füh­ren zu lassen.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, eine ca. 30 minü­tige Arbeitsprobe von Regie und Schauspielern auf der Bühne zu erleben.

Zur schö­nen Aussicht
# Die Hoffnung stirbt zuletzt
Première am Samstag, 07. März 2015 um 20:00 Uhr, Schauspielhaus
Rheinisches Landestheater Neuss, Oberstr. 95

Das Hotel „Zur schö­nen Aussicht“ hat längst schon bes­sere Tage gese­hen. Mit sei­ner Belegschaft ver­hält es sich ähn­lich: Strasser, der sich Direktor nennt, war frü­her Offizier und Filmstar, Kellner Max ein Künstler. Über erfolg­rei­chen oder kri­mi­nel­len Jahren, die Fahrer Karl in Portugal ver­brachte, liegt ein Geheimnis. Schulden kön­nen und wol­len nicht bezahlt wer­den, sehr zum Verdruss des Sektvertreters Müller, der den­noch schnell Teil der ver­schwo­re­nen Gemeinschaft wird. Das Hotel hat nur einen ein­zi­gen zah­len­den Gast, die exzen­tri­sche Ada von Stetten. Sie ver­langt dafür Dienste in jeg­li­chen Belangen. Ihr Bruder Emanuel, genannt Bubi, trifft ein. Sein Erbe hat er in kür­zes­ter Zeit durch­ge­bracht und er erhofft von sei­ner Schwester Geld für seine immensen Spielschulden. Christine, die im vor­her­ge­gan­ge­nen Jahr ein paar Wochen in der „Schönen Aussicht“ ver­bracht hat, kehrt in diese illus­tre Gesellschaft zurück, denn eine Liebelei mit Hoteldirektor Strasser ist nicht ohne Folgen geblie­ben. Um Strasser vor Alimentezahlungen zu bewah­ren, schließt man einen Pakt unter Männern. Keiner ahnt, dass Christine auch eine lukra­tive Partie sein könnte.

Ödön von Horváth schrieb 1926 eine schwarze Komödie über eine Gruppe von Menschen, an denen die Zeit vor­über­zo­gen ist. Diese Kommune rund um Direktor Strasser, gespielt von Andreas Spaniol, hat jede Utopie ver­lo­ren. Geeint wird sie nur vom Prinzip der Gier.

Strasser Andreas Spaniol /​/​Ada Freifrau von Stetten Katharina Dalichau /​/​Max Stefan Schleue, als Gast /​/​Karl Jan Kämmerer, als Gast Müller Georg Strohbach /​/​Emanuel Freiherr von Stetten Michael Meichßner /​/​Christine Shari Asha Crosson

Inszenierung Bettina Jahnke, Reinar Ortmann /​/​Bühne und Kostüme Ivonne Theodora Storm /​/​Dramaturgie Reinar Ortmann, Alexandra Engelmann

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