Rommerskirchen: Schnelles Internet für die Gemeinde

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Das Internet ist zwi­schen­zeit­lich zur wich­ti­gen Lebensader der Gesellschaft gewor­den. Dies gilt ins­be­son­dere für die Wirtschaft, aber auch für pri­vate Haushalte. 

Dabei stei­gen die Anforderungen an die Leistungskapazität kon­ti­nu­ier­lich an. In länd­lich gepräg­ten Gemeinden, wie Rommerskirchen, stellt die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Breitbandkapazitäten über 2 Mbit/​s bis­her große Probleme dar.

Von Übertragungsraten von 50 Mbit/​s, mit denen laut Aussage der Ministerpräsidentin Mitte 2014 70,7 Prozent der Haushalte in NRW aus­ge­stat­tet waren, ganz zu schweigen.

Der Bedarf nach einer schnel­len Internetverbindung ist jedoch in den eher länd­lich gepräg­ten Gebieten des Landes NRW der­selbe, wie in den eng besie­del­ten Ballungsräumen. Die Menschen, deren täg­li­che Arbeit und die digi­ta­len Medien, die dabei im Sinne der Digitalisierung der Wirtschaft ein­ge­setzt wer­den, stell­ten geho­bene Anforderungen an die Telekommunikationsinfrastruktur.

Diese Anforderungen kön­nen mit einer Breitbandverfügbarkeit von 2 Mbit/​s längst nicht mehr gedeckt wer­den. Daher ist eine Optimierung der Versorgung drin­gend notwendig.

Diese Problematik sieht auch Bürgermeister Dr. Martin Mertens. Der Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur liegt jedoch nicht in der Hand der Gemeinde als öffent­li­che Einrichtung, son­dern ist Aufgabe der ein­zel­nen Anbieter.

Als Gemeinde sind wir somit auf das Wohlwollen der Netzbetreiber ange­wie­sen. Unsere Möglichkeit die­sen Prozess aktiv voran zu brin­gen, ist es, immer wie­der Kontakt zu den Netzbetreibern zu suchen.“, so Dr. Martin Mertens.

So ist die Verwaltung der Gemeinde Rommerskirchen seit gerau­mer Zeit aktiv, um eine bes­sere Internetanbindung für die Bürgerinnen und Bürger und auch für ansäs­si­gen und ansied­lungs­wil­lige Unternehmen zu erzielen.

Die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Rommerskirchen führt bereits seit Monaten Gespräche mit Netzbetreibern, um den Netzausbau wei­ter voran zu brin­gen. Hierbei haben sich jedoch in der Vergangenheit einige Hürden aufgetan.

In Bezug auf die Versorgung mit Internet und Telefon geht es nicht nur um eine Verbesserung bestehen­der Leitungen, son­dern auch um die Erschließung von Neubaugebieten mit Telekommunikationsinfrastruktur.

An die­ser Stelle bemü­hen wir uns die Telekom, die einen gewis­sen Versorgungsauftrag inne­hat, dahin zu brin­gen, dass die­ser in einem Ausmaß wahr­ge­nom­men wird, der den heu­ti­gen Anforderungen und Möglichkeiten schnel­ler Internetanbindung ent­spricht.“, so Wirtschaftsförderin Bele Hoppe.

Ein ers­ter Erfolg konnte bereits ver­zeich­net wer­den. „Die Telekom konnte zu der Zusage gebracht wer­den, die Hauptkabel zur Anbindung des Neubaugebietes Gillbachstraße in die­sen Tagen fer­tig zu stel­len.“, so Carsten Friedrich als Amtsleiter des Bauamtes. Und auch für einige wei­tere Ortsteile der Gemeinde Rommerskirchen konnte der Telekom als Hauptversorger eine Zusage des Eigenausbaus bis zum Jahr 2017 abge­run­gen werden.

Dies stellt uns jedoch längst nicht zufrie­den. Im Interesse der Rommerskirchener Bürgerinnen und Bürger bemü­hen wir uns wei­tere Zusagen des Breitbandausbaus von den Netzbetreibern zu erhal­ten.“, so Dr. Mertens.

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