Rhein-​Kreis Neuss: Landrat Petrauschke – zügige Entscheidung über Konverter-Standort

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die der­zeit unge­klärte Situation in Sachen „Konverter” ist für alle Beteiligten unbe­frie­di­gend. Diese Meinung ver­tritt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke in einem Schreiben an Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel.

Daher sollte mög­lichst schnell Klarheit dar­über geschaf­fen wer­den, wel­chen Standort die zustän­dige Bundesnetzagentur im Planfeststellungsverfahren befür­wor­ten würde”, appel­liert Petrauschke.

Die Pläne für den Konverter, der Gleich- in Wechselstrom umwan­deln und in die unter­ge­ord­ne­ten Stromnetze ver­tei­len soll, hät­ten „in wei­ten Teilen des Rhein-​Kreises Neuss zu gro­ßer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt”, schreibt der Landrat nach Berlin.

Kreisweit beschäf­tig­ten sich schließ­lich nicht weni­ger als zwölf Bürgerinitiativen mit der Thematik. „Sie haben sich wei­test­ge­hend gegen die Errichtung eines Konverters an den von der Amprion GmbH unter­such­ten 20 Standortflächen aus­ge­spro­chen”, heißt es.

Als Erfolg der inten­si­ven Gespräche mit dem Netzbetreiber wer­tet Petrauschke die Tatsache, dass inzwi­schen „ein mög­lichst gro­ßer Abstand zur Wohnbebauung als wich­ti­ges Kriterium stär­ker in den Entscheidungsprozess ein­ge­flos­sen ist”. Amprion hat seine Standortsuche dar­auf­hin auf die soge­nannte Dreiecksfläche in Kaarst und das Gelände an der Umspannanlage in Dormagen-​Gohr eingeschränkt. 

Aber auch wenn diese bei­den Standorte einen grö­ße­ren Abstand zur Wohnbebauung auf­wei­sen, so füh­ren die Planungen der Amprion GmbH mit einer Konverterstationsfläche von 100 000 Quadratmetern und Gebäudekomplexen von knapp 20 Metern Höhe ver­ständ­li­cher­weise wei­ter­hin zu gro­ßer Verunsicherung in den von der Planung betrof­fe­nen Kommunen”, begrün­det Petrauschke seine Initiative für eine zügige Entscheidung. 

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