Jüchen: Lesestoffe oder „Kanonenfutter“

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Der Förderverein des Gemeindearchivs Jüchen wird im Jahre 2015 20 Jahre alt. Die Auftaktveranstaltung für das Festprogramm, das sich über das ganze Jahr erstreckt, bil­det der zwei­tei­lige Vortrag von Dr. Jürgen Kiltz: 

Lesestoffe oder „Kanonenfutter”? – die Bibliotheken der Schulen in der Gemeinde Bedburdyck im aus­ge­hen­den Kaiserreich und in der Weimarer Republik (1915–1928).

Der Vortrag fin­det in zwei, in sich abge­schlos­se­nen Teilen statt. Der erste Teil wird am Montag, 9. März, der zweite Teil am dar­auf­fol­gen­den Montag, 16. März, jeweils um 18.15 Uhr, im Sitzungssaal des Hauses Katz präsentiert.

Dr. Kiltz, selbst Mitglied des Fördervereins, hat in den bei­den letz­ten Jahren mit sei­nen Publikationen „Die Ortschaft Jüchen auf Ansichtskarten” und „Straßen‑, Gassen‑, Wege- und Hausnamen in der Gemeinde Jüchen” zwei Beiträge zur Erforschung der Geschichte der Gemeinde erarbeitet.

Sein Interesse an der Entwicklung von Schulbibliotheken beruht auf sei­ner lang­jäh­ri­gen beruf­li­chen Tätigkeit im Schuldienst. Bis zur Versetzung in den Ruhestand im Jahre 2013 war er Studiendirektor an einem Gymnasium in Neuss.

Im ers­ten Teil unter­sucht er, unter wel­chen Gesichtspunkten im 1. Weltkrieg die Schulen in der ehem. Gemeinde Bedburdyck die Literatur für ihre Bibliotheken aus­wähl­ten. Im zwei­ten Teil beleuch­tet er, wie sich auf die Schulbibliotheken in Bedburdyck die Ablösung des Kaiserreichs durch die Weimarer Republik auswirkte.

Zu den bei­den Vorträgen sind alle inter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Jüchen herz­lich ein­ge­la­den. Der Eintritt ist frei.

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