Rhein-​Kreis Neuss: Schulsozialarbeit – Ausschuss folgt ein­stim­mig Vorschlag des Landrates

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Gute Nachricht für die 33 Schulsozialarbeiter im Rhein-​Kreis Neuss: Ihre Arbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) ist vor­aus­sicht­lich bis 2017 gesichert. 

Eine ent­spre­chende Beschlussempfehlung hat jetzt der Sozial- und Gesundheitsausschuss an den Kreistag gege­ben. Einstimmig spra­chen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, an der Schulsozialarbeit im Kreis fest­zu­hal­ten – unter der Voraussetzung, dass das Land NRW sich wie erwar­tet mit 60 Prozent an den Kosten beteiligt.

Damit kann das von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke vor­ge­schla­gene Finanzierungsmodell umge­setzt wer­den: Die Arbeit der 33 in den Kommunen des Kreises täti­gen Schulsozialarbeiter wird mit Landesmitteln, mit Restmitteln aus der Bundesförderung sowie mit rund 100 000 Euro aus dem Kreishaushalt finanziert.

Mit die­ser Entscheidung sichern wir in den nächs­ten zwei Jahren die erfolg­rei­che Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets im Rhein-​Kreis Neuss”, betonte Landrat Petrauschke. Er hofft, dass Bund und Land eine Lösung für die Finanzierung der Schulsozialarbeit ab 2018 fin­den, ohne auf die Kommunen eine zusätz­li­che Dauerbelastung abzu­wäl­zen. Unterstützung fand das Modell des Landrates auch in der Kreisgemeinschaft. Mehr als 30 Schulen und Einrichtungen haben sich in Briefen an den Landrat gewandt mit der Bitte, an der Schulsozialarbeit festzuhalten.

Unter ande­rem den Schulsozialarbeitern ist es zu ver­dan­ken, dass seit Beginn ihrer Arbeit vor drei Jahren mehr als 72 000 BuT-​Leistungen im Kreisgebiet bean­tragt wur­den. 14 000 Kinder und Jugendliche aus Familien mit gerin­gem Einkommen haben zur­zeit im Rhein-​Kreis Neuss Anspruch auf Leistungen aus die­sem Paket. Dazu gehö­ren Zuschüsse zur Mittagsverpflegung und zum Schulbedarf ebenso wie Mittel für Klassenfahrten, Lernförderung und die Mitgliedschaft in Sportvereinen. 

(3 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)