Dormagen: Bürgermeister – Notfallpraxis muss vor Ort blei­ben

Dormagen – Für den Erhalt der Notfallpraxis am Kreiskrankenhaus Hackenbroich setzte sich Bürgermeister Erik Lierenfeld heute in einem Schreiben an die Kassenärztliche Vereinigung ein.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Stadt von möglichen Schließungsabsichten aus den Medien erfährt, ohne dass mit uns über dieses wichtige Thema überhaupt einmal gesprochen wurde“, kritisiert der Bürgermeister.

Er appelliert an die Kassenärztliche Vereinigung: „Eine Stadt in der Größenordnung Dormagens benötigt eine Notfallpraxis vor Ort – gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Menschen immer älter werden und die Erkrankungen damit zunehmen.

Dass der Bedarf durchaus vorhanden ist, belegen bis zu 9000 Patienten jährlich, die diese sinnvolle Einrichtung nutzen.“ Mit dem Praxisnetz Dormagen, dem Kreiskrankenhaus und dem Landrat ist sich der Bürgermeister in der Ablehnung einer Schließung einig.

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