Neuss: RLT – Letzte Chance – Komödie „Pension Schöller“

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Neuss – Am Dienstag, den 24. Februar 2015, gibt es die letzte Chance die Komödie „Pension Schöller“ von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby in der Inszenierung von Sahar Amini im Schauspielhaus zu sehen. 

Von Situations- und Sprachwitz über­bor­dend, stellt diese berühmte Komödie die Fragen nach Selbst- und Fremdwahrnehmung, Größenwahn und nicht zuletzt danach, wie viel Anarchie und Irrsinn in der ganz nor­ma­len Alltagswelt steckt.

Carl Laufs & Wilhelm Jacoby
Pension Schöller
Einmal Anstalt und zurück

Zum letz­ten Mal am Dienstag, 24. Februar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus Rheinisches Landestheater Neuss, Oberstraße 95

Wer ist ver­rückt und wer nor­mal? Philipp Klapproth, Gutsbesitzer aus der Provinz, möchte sich in einer Metropole echte Irre anschauen, um zu Hause etwas erzäh­len zu kön­nen. Sein Neffe Alfred soll die rich­tige „Location“ für ihn auf­tun. Als Dank dafür winkt eine Finanzspritze für des­sen neu­es­tes Geschäftsmodell, ein Jazzcafé. Die Gäste in der „Pension Schöller“ sind keine Psychiatrieinsassen, aber sie pfle­gen ihre exzen­tri­schen Ticks, und so wird Klapproth diese Lokalität als neues Konzept einer „offe­nen Anstalt“ emp­foh­len, in der sogar gesel­lige Abende stattfinden.

Der Gutsbesitzer amü­siert sich könig­lich, ver­spricht den „durch­ge­knall­ten Insassen“ das Blaue vom Himmel her­un­ter und fährt nach Hause. Doch nur kurze Zeit spä­ter fal­len die ver­meint­li­chen Irren in sei­ner länd­li­chen Idylle ein und stel­len Forderungen. Klapp-​roth reagiert panisch und ruft den nichts ahnen­den (Anstalts-)Direktor Schöller her­bei. Als die­ser erscheint, dreht sich die Situation, weil Klapproth die unge­be­te­nen Gäste in Schränke und Hühnerställe ein­ge­sperrt hat und nun sel­ber als Verrückter dasteht. Von Situations- und Sprachwitz über­bor­dend, stellt diese berühmte Komödie die Fragen nach Selbst- und Fremdwahrnehmung, Größenwahn und nicht zuletzt danach, wie viel Anarchie und Irrsinn in der ganz nor­ma­len Alltagswelt stecken.

Schöller Rainer Scharenberg /​/​Franziska Schöller Sigrid Dispert /​/​Eugen Pablo Guaneme Pinilla /​/​Philipp Klapproth Andreas Spaniol /​/​Ida Klapproth Doris Dexl (als Gast) /​/​Alfred Klapproth Michael Großschädl /​/​Josephine Zillertal Linda Riebau /​/​v. Mühlen Johann Schiefer /​/​Frank Bernhardy Georg Strohbach /​/​Musiker Henning Beckmann (Posaune)

Inszenierung Sahar Amini /​/​Bühne und Kostüme Julia Rösler /​/​Musikalische Leitung Henning Beckmann /​/​Dramaturgie Alexandra Engelmann

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