Neuss: Einsatzbericht von Deutschem Roten Kreuz, Johannitern & Maltesern – Einsatzzahlen gestiegen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das son­nige und mit Temperaturen um 10 Grad ange­nehme Wetter hat die Einsatzzahlen beim Kappessonntagszug im Vergleich zum Vorjahr in der Zeit bis 19 Uhr wie­der anstei­gen las­sen. Insgesamt waren acht­zehn (Vorjahr zehn) Einsätze zu ver­zeich­nen, die direkt mit dem Karnevalstreiben in der Innenstadt zusam­men hingen. 

Wie in den ver­gan­ge­nen Jahren zeigte sich aber, dass wäh­rend des Umzuges die wenigs­ten Einsätze pas­sie­ren, sich die Frequenz unmit­tel­bar nach Ende des Umzuges bis in den frü­hen Abend ste­tig steigert.

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Fotos(2): Dieter Guderley

In die­sem Jahr stan­den neben nur zwei alko­hol­be­ding­ten Einsätzen haupt­säch­lich Atemprobleme und Kreislaufprobleme im Mittelpunkt der Einsätze von Kranken- und Rettungswagen sowie der ins­ge­samt vier anwe­sen­den Notärzte.

Die Sanitäterinnen und Sanitätern behan­del­ten außer­dem in der Unfallhilfsstelle am Freithof einige Schnitt- bzw. Splitterverletzungen sowie Knochenbrüche, umge­knickte Füße und Schulterverletzungen nach erfolg­ten Stürzen. In den drei mobi­len Unfallhilfsstellen wur­den vor allem Wundschnellverbände gefragt, um klei­nere Verletzungen zu ver­sor­gen. Dort wurde zur Belustigung für auf den Kappessonntagszug war­tende Kleinkinder auch schon mal das Blaulicht ange­macht oder das Fahrzeug gezeigt.

Die Kindersammelstelle blieb in die­sem Jahr ohne Einsatz, auch der anwe­sende Notfallseelsorger wurde nicht im Einsatz erfor­der­lich. Die Stimmung der 77 Einsatzkräfte spie­gelte die gute Laune der Narren und Besucher und die schöne Veranstaltung wieder.

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Ordensträger – stell­ver­tre­tend für die betei­lig­ten Ehrenamtler der Hilfsorganisationen

Ein par­al­le­ler Einsatz mit der Feuerwehr im Hafengebiet konnte wegen des im Rahmen befind­li­chen Einsatzaufkommen gut mit­ver­sorgt wer­den. Die Gesamtleitung über das Personal sowie die zwölf Rettungsdienstfahrzeuge und zwei Einsatz- Motorräder hat­ten Dirk Grasmehr von den Johannitern, Stephan Schwind vom Deutschen Roten Kreuz und Tim Gladis von den Maltesern.

Als Dank für den ehren­amt­li­chen Einsatz hat der Karnevalsausschuss in die­sem Jahr fünf Sessionsorden überreicht.

Diese wur­den dank­bar und stell­ver­tre­tend für die betei­lig­ten Ehrenamtler der Hilfsorganisationen ent­ge­gen genom­men von Susanne Samel von den Maltesern, Merle Engelhard vom THW, Christian Heinrichs und Alexander Knopf vom Deutschen Roten Kreuz und Marcel Kübel von den Johannitern.

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