Meerbusch: Feuerwehr – Kaminbrand in Bösinghoven

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-Bösinghoven – Am Donnerstagabend um 19:51 wurde die Feuerwehrleitstelle darüber informiert, dass aus dem Kamin eines Einfamilienhauses am Windmühlenweg in Bösinghoven Flammen schlagen sollen.

Die sofort alarmierten Kräfte aus Bösinghoven, Lank sowie der Feuerwache stellten bei Eintreffen tatsächlich starken Funkenflug und Flammenschlag  aus dem Kamin fest. Bei sog. Kaminbränden entzünden sich Ablagerungen innerhalb des Schornsteins, welche dann selbstständig weiterbrennen.

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Fotos(3): Ffw Meerbusch

Bei Einsätzen dieser Art ist ein besonders umsichtiges Handeln der Feuerwehr gefragt, da nicht einfach mit Wasser gelöscht werden kann. In den brennenden Kamin eingespritztes Wasser verdampft schlagartig (aus 1 l Wasser entstehen ca. 1.800 l Wasserdampf) und es kann zum Aufsprengen des Kamins kommen.

So wurde auch in diesem Fall der Kamin vom Korb der Drehleiter gekehrt, im Kamin herabfallendes Brandgut ausgeräumt, aus dem Gebäude herausgetragen und auf der Straße abgelöscht.

Über die gesamte Einsatzdauer wurde mittels Wärmebildkamera und durch Wachposten in allen Geschossen des Hauses  sichergestellt, dass durch die heißen Kaminwände keine weitere Brandausbreitung stattfindet, z.B. durch die Entzündung von Möbelstücken.

Nach ca. einer Stunde zeigten die Maßnahmen Wirkung, der Brand erlosch und ein hinzugerufener Schornsteinfeger konnte den Kamin auf Schäden kontrollieren. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten war der Einsatz für die 29 Feuerwehrleute gegen 22:00 beendet.

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